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Miniaturenpark Fass ohne Boden?
Sperrvermerk für den Miniaturen-Park in Elsterwerda

Miniaturenpark in Elsterwerda
Miniaturenpark in Elsterwerda FOTO: Frank Claus / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Elsterwerda. Klare Aussage: Die Abgeordneten wollen, dass die Stadt den Miniaturenpark Elsterwerda auch nach Auslaufen der Fördermittelbindefrist im Jahr 2019 weiter betreibt und nicht etwa in private Hände gibt oder gar schließt. Bis auf Helfried Ehrling (AfD) sprachen sich alle Vertreter im Hauptausschuss am Dienstagabend dafür aus. Von Frank Claus

Grünes Licht gaben sie auch der Verwaltung, den Fördermittelantrag zur Ertüchtigung des Langhauses zu stellen. Dort sollen bessere gastronomische und sanitäre Bedingungen geschaffen werden.

Allerdings: Der Miniaturenpark solle kein Fass ohne Boden werden. Der Betreiber habe bis Ende Februar ein schlüssiges Konzept vorzulegen, wie der Park bewirtschaftet werden soll. Dabei gehe es um Betriebskosten genauso wie um Personalaufwendungen. Für 2017 hat war der städtische Zuschuss von 35.000 Euro bereits bestätigt. Der Aufstockung auf 50.000 Euro ab 2018, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, gaben sie allerdings erst einmal einen Sperrvermerk. „Wir wollen erst das Konzept sehen“, meinten die Fraktionen einstimmig. Ist das schlüssig, so Peggy Weidhaas (SPD), solle man prüfen, die zusätzlichen 15.000 Euro schon für das nächste Jahr auszureichen. Denn die Bedingungen würden ohne die geplanten Erweiterungen, die im nächsten Jahr noch nicht umgesetzt werden können, nicht einfacher.