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Spannendes Derby ist in der Kreisstadt garantiert

Das tat weh! In der Hinrunde kam Herzberg in der Kurstadt mit 0:8 unter die Räder. Ganz so einfach werden es die Liebenwerdaer um Toni-Karsten Junghannß (Nummer 20) gegen die heimische VfB-Elf mit Johannes Petzold (links) diesmal ganz sicher nicht haben.
Das tat weh! In der Hinrunde kam Herzberg in der Kurstadt mit 0:8 unter die Räder. Ganz so einfach werden es die Liebenwerdaer um Toni-Karsten Junghannß (Nummer 20) gegen die heimische VfB-Elf mit Johannes Petzold (links) diesmal ganz sicher nicht haben. FOTO: Veit Rösler/vrs1
Elbe-Elster. Ein tolles Fußballwochenende erwartet die Anhänger des runden Leders im Elbe-Elster-Kreis. So reist der FC Bad Liebenwerda zum Derby nach Herzberg. In der Brandenburgliga hat der VfB Hohenleipisch abermals Heimrecht und erwartet mit dem FC Stahl Brandenburg eine Mannschaft, die sich auf einem Abstiegsrang befindet. Der ESV Lok Falkenberg empfängt den unangefochtenen Tabellenführer aus Kolkwitz. Die SGF-Kicker wollen zuhause gegen Luckau wichtige Punkte sammeln, um nicht weiter abzurutschen. Martin Exner

BRANDENBURGLIGA VfB Hohenleipisch 1912 (9.) - FC Stahl Brandenburg (15.). Der VfB hat erneut Heimrecht und erwartet den FC Stahl, der momentan auf einem Abstiegsrang steht, sich aber mit guter Moral präsentierte und zuletzt nach zweimaligem Rückstand erst in der Schlussminute unglücklich mit 2:3 verlor. Der Tabellenrang des FC spielt für die Hohenleipischer Elf überhaupt keine Rolle, denn Stahl muss unbedingt punkten und wird die Hohenleipischer in allen Belangen fordern, wie schon im Hinspiel bei der aus VfB-Sicht glücklichen torlosen Punkteteilung. Die Gastgeber haben genug Selbstvertrauen getankt und werden erneut auf ihre mannschaftliche Geschlossenheit bauen, um mit einem couragierten und disziplinierten Auftritt vor den eigenen Fans den gerade schwer erarbeiteten Mittelfeldplatz zu verteidigen. fte1

Anstoß: Samstag, 15 Uhr. LANDESKLASSE SÜD VfB Herzberg (14.) - FC Bad Liebenwerda (5.). Das Derby des Spieltages steigt an diesem Wochenende in Herzberg zwischen dem gastgebenden VfB und den Kurstädtern aus Bad Liebenwerda. Zwar ist der FC in der Tabelle derzeit noch wesentlich besser gestellt als die Platzherren, aber Herzberg ist im Aufwind. Die Mannschaft ist mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet und konnte sich auch im Pokalviertelfinale gegen den ESV Lok Falkenberg durchsetzen. Es läuft also derzeit rund bei den Kreisstädtern. Der FC Bad Liebenwerda mühte sich stattdessen gegen Schipkau zu einem mageren 1:0-Erfolg und verlor zuhause gegen Spremberg. Unter diesen Voraussetzungen ist Spannung in jedem Fall geboten. Mit einem weiteren Dreier könnte Herzberg den Abstand zu den Nichtabstiegsrängen in der Landesklasse Süd weiter verkürzen. Die Gäste wollen eine erneute Durststrecke, wie vor der Winterpause, unbedingt vermeiden und den Kontakt zur Ligaspitze nicht aus den Augen verlieren. Das Hinspiel ging mit 8:0 an den FC. men1

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

SG Friedersdorf (8.) - FSV Rot-Weiß Luckau (13). Vor diesem Aufeinandertreffen trennen beide Teams fünf Punkte. Die Gäste aus Luckau wollen sich sicher mit einem Sieg weiter nach oben verbessern und auf die SG aufschließen. Friedersdorf bot dem Tabellenführer aus Kolkwitz vor Wochenfrist ordentlich Paroli, musste sich aber letzten Endes knapp mit 1:2 geschlagen geben. Mit einer ähnlich engagierten Leistung sollte gegen den FSV Rot-Weiß wesentlich mehr möglich sein. Zumal die eigenen Fans noch zusätzlichen Auftrieb geben werden. Ein Sieg erscheint angesichts der Auf- und Abstiegsregelungen in dieser Saison auch bitter notwendig, denn die Punktedifferenz zu den bedrohten Rängen ist für die SG-Kicker nur noch minimal. Ein wenig Luft kann sich der Tabellenachte nur mit einem Heimdreier verschaffen. men1

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

ESV Lok Falkenberg (9.) - Kolkwitzer SV (1.). Am vergangenen Spieltag musste sich der ESV in Spremberg geschlagen geben. Nun gastiert der Tabellenführer in Falkenberg. Kolkwitz marschiert mit aktuell sechs Zählern Vorsprung dem Aufstieg entgegen, während die Lok noch um den Klassenverbleib bangen muss. Ein Punktgewinn gegen den Ligaspitzenreiter wäre wohl ein großer Schritt in die richtige Richtung. Doch dazu bedarf es einer mannschaftlich geschlossenen Vorstellung. Selbst wenn die zur Verfügung stehenden spielerischen Mittel nicht ausreichend sein werden, um die Gäste zu beeindrucken, so kann ein Spiel auch über den Kampf entschieden werden. Da liegt die Chance für die Elsterstädter, die in der Vergangenheit schon öfter unter Beweis gestellt haben, dass sie auf diese Art und Weise in der Landesklasse erfolgreich gegenhalten können. men1

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.