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| 02:17 Uhr

„Spannende Blicke“ in der Galerie

Falk Nützsche (r.) kam gestern mit 30 seiner Werke in Öl und in Mischtechniken sowie 150 Fotografien von weiteren Werken in die Galerie „Hans Nadler“ . Martin Zapke, Gerhard Scherf und Stephan Creuzburg begrüßten den Künstler und halfen beim Aufbau.
Falk Nützsche (r.) kam gestern mit 30 seiner Werke in Öl und in Mischtechniken sowie 150 Fotografien von weiteren Werken in die Galerie „Hans Nadler“ . Martin Zapke, Gerhard Scherf und Stephan Creuzburg begrüßten den Künstler und halfen beim Aufbau. FOTO: gb
Elsterwerda.. „Ich bin für die Wiedererkennbarkeit der Dinge. Aber jeder kann dennoch seinen eigenen Weg in den Bildern finden“ , markierte der Maler Falk Nützsche gestern so ganz nebenbei ein Charakteristikum seines Herangehens an die künstlerische Verarbeitung der ihn umgebenden Welt. gb

In Windeseile baute er mit Unterstützung seines Bruders Andreas und von Mitgliedern des Galeriebeirates „Spannende Blicke“ auf. So der Titel der Ausstellung in der Kleinen Galerie „Hans Nadler“ , in der ab heute 30 Arbeiten in Öl beziehungsweise Mischtechniken und noch einmal 150 Fotografien von weiteren Werken des in Bischofswerda lebenden Malers gezeigt werden. Zwei der Werke hat der Maler aus dem Privatbesitz der Tochter von Hans Nadler nach Elsterwerda gebracht. Sie zeigen das Dinglingerhaus, in dem der Professor mit seiner Familie einige Jahre lebte, beziehungsweise einen Blick von dessen Terrasse. Falk Nützsche, der 1987 seine Laufbahn als Offizier der Panzertruppen der damaligen NVA abgebrochen hatte, machte das Malen und Zeichnen nach einigen Umwegen schließlich zum Beruf. Die expressionistische Malerei von Carl Lohse begleitete ihn auf dem eigenen Schaffensweg, bis 1983 arbeitete er dessen Nachlass auf und richtete in Bischofswerda eine Carl-Lohse-Galerie ein. 80 Prozent seiner Zeit verbringe er draußen, fahre mit dem Rad in die Landschaft, zeichne dort. Im Elbe-Elster-Kreis stellt Nützsche zum ersten Mal aus. Er erinnere sich noch an den Winterkampf 1986 in Plessa. Dorthin werde er jetzt zurückkehren, um Industriebrachen zu malen. Stephan Creuzburg vom Galeriebeirat freut sich derweil auf das Galeriegespräch mit dem Künstler am 11. Juli. Bereits bei der Wiedereinweihung der Kleinen Galerie nach deren Sanierung war Falk Nützsche dem Beirat von der Tochter Nadlers und dem Kunstwissenschaftler Klaus Hammer empfohlen worden. Nun ist er mit Werken wie „Am Teich“ , „Dresdner Blicke“ , „Reise zu van Gogh“ und „Holunder“ in Elsterwerda. (gb)