ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:41 Uhr

Sommersonnenwende-Open-Air erstmals in Beutersitz

Die Partymacher: David Bönick, Tina Burchhardt und Marcel Ratzka (v.l.).
Die Partymacher: David Bönick, Tina Burchhardt und Marcel Ratzka (v.l.). FOTO: Claus/mcl1
Beutersitz. Vier Bühnen, 60 DJ, Musik nonstop von Freitag 16 Uhr bis Sonntag früh: Der Beutersitzer Sportplatz wird zum Sommersonnenwende-Open-Air-Festival. Mona Claus/mcl1

Zum ersten Mal ist Beutersitz Gastgeber des Events. Die Stimmung unter den Party-Machern der Sound-Gemeinde Ost ist nach einer Woche Bühnenaufbau entspannt. Jetzt. Als im Frühjahr die Absage vom traditionellen Festival-Ort Domsdorf kam, war das anders. Zum Glück fanden die Festival-Macher einen neuen "Spiel-Platz". Der Beutersitzer Ortsvorsteher Ronny Laake holte sich das Event in den Ort und bekommt Rückendeckung von den Anwohnern. Klar, sei Dauerbeschallung nicht jedermanns Sache, aber irgendwo müsse sich ja auch die Jugend ausleben können. Das sage die Mehrheit im Ort. Die Partymacher dankten schon mal mit einem Arbeitseinsatz auf dem Spielplatz. Das Fußballturnier am Sonntag ab 10 Uhr soll Geld für ein neues Spielgerät einspielen. Die Startgebühr der zehn Teams und ein Bonus aus der Veranstaltung sollen helfen, den Wunsch zu erfüllen.

Regionale Unternehmer und befreundete Partymacher unterstützen: Die Freiwillige Feuerwehr Beutersitz sorgt für Löschmittel, der Kohlehandel Uthmann für den Diesel in den Notstromaggregaten, Remo Heyde aus Tröbitz schaut bei der Elektrik hin, Dachdecker Rene Schneider aus Maasdorf werkelt an der Hauptbühne. Tipps gibt es von Summer&Beets-Macher Stefan Fischer. Zwanzig Leute im Alter von 16 bis 28 Jahren hören auf das Kommando von David Bönick. "Das ist mein Jahresurlaub", lässt der 23-Jährige, der als Programmierer bei BMW tätig ist, wissen. Auch der 26-jährige Marcel Ratzka hat ein Leben neben dem Festival, er ist Elektriker. Gerade ihr Betriebswirtschaftsstudium beendet hat Tina Burchhardt. Einen Abschluss im Veranstaltungsmanagement hat die 23-Jährige auch. Ein Koch, der sonst in der Küche vom "Exil" in Bad Liebenwerda am Markt steht, hat ebenfalls Urlaub genommen, um den Trupp zu bekochen. Geschlafen wird in Zelten vor Ort.