Ich glaube nicht, dass er diplomatisch mit anderen Ländern verhandeln kann. Die meisten Leute, mit denen ich spreche, denken so." Karin Floto arbeitet im Gefängnis und ist Mitglied des Partnerschaftskomitees Herzberg-Dixon.

Ganz anders hat der Bad Liebenwerdaer Felix Lindner (27), der bei einem großen Industrieunternehmen arbeitet und nahe Detroit wohnt, die Stimmung im Land wahrgenommen: "Mein Gefühl war es, dass Amerikaner nicht unbedingt für Trump waren, aber absolut gegen Hillary Clinton. Ich habe niemanden getroffen, der sich wirklich für sie erwärmen konnte. Hillary ist zu steif, zu glatt gebügelt. Sie steht sinnbildlich für die politische Elite. Die Amerikaner wollen eine Veränderung. Bei dieser Wahl war Trump der einzigste Gegenkandidat." Manche Dienstberatung wurde Wahlkampfveranstaltung. Felix Lindner hat den Ausgang mit Freunden in einer Bar verfolgt. "Am Tag 1 nach der Wahl konnte man ganz klar sehen, wer Republikaner und Demokrat ist, die einen mit hängenden Köpfen, die anderen im Rudel lachend und sich gegenseitig gratulierend. Selten hat eine Wahl das Land so sehr gespalten."