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| 17:49 Uhr

So ein Comeback hat der HC lange nicht geschafft

Der Kurstädter Michael Dielefeld findet die Lücke am Rangsdorfer Kreis.
Der Kurstädter Michael Dielefeld findet die Lücke am Rangsdorfer Kreis. FOTO: Veit Rösler/vrs1
Bad Liebenwerda. Nach der unglücklichen Heimpleite in der Vorwoche haben die HC-Jungs im Heimspiel gegen Rangsdorf einen wichtigen Sieg gelandet, der die Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben erhält. M. Pulz

Was sich auf Kurstädter Seite aber in der ersten Halbzeit abspielte, war enttäuschend. Der HC versuchte, mit einer Manndeckung die Kreise des Spielmachers der Rangsdorfer zu stören und durch schnelles Umschaltspiel den Gegner auszukontern. Dies misslang auf der ganzen Linie. In der Abwehr agierte man viel zu passiv und ohne Körpersprache, sodass Rangsdorf keine Mühe hatte, sich abzusetzen. Der HC wirkte wie gelähmt. Jeder gab die Verantwortung weiter.

Ein 8:15-Halbzeitrückstand war die logische Konsequenz. Trainer Thomas Große fand in der Pause mehr als deutliche Worte und appellierte an die Moral und Ehre der Spieler, den Zuschauern wenigstens eine kämpferische 2. Halbzeit zu liefern. Was sich dann abspielte, haben die Zuschauer in Bad Liebenwerda lange nicht mehr erlebt. Die Truppe schien wie ausgewechselt. Die Abwehr wurde auf das gewohnte System umgestellt und tat dem Spiel des HC sichtlich gut. So konnten schnelle Ballgewinne zu einfachen Kontertoren genutzt werden und man war beim 14:17 wieder im Spiel. Rangsdorf schien davon sichtlich beeindruckt. Auch eine Auszeit half nicht weiter. Spätestens nach dem 20:20 und damit dem erstmaligen Ausgleich (49.) glich die Halle einem Tollhaus und die Zuschauer unterstützten die Mannschaft frenetisch. Der HC lief jetzt kräftemäßig auf dem Zahnfleisch, drückte aber dennoch aufs Tempo und erarbeitete sich so in der 57. Minute eine Zweitoreführung, die man nicht mehr aus der Hand gab.

HC Bad Liebenwerda: Tor: Oliver Böhme, Philipp Rieger. Feld: Marvin Nürbchen (1), Martin Dietrich (5), Richard Kasprzak, Julius Schindler (5), Hannes Rabe (2), Thilo Hotopp (1), Christopher Lenk (2), Michael Pulz (6), Michael Dielefeld (4), Andre Richter (1), Paul Wanitschka.