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Sieben Auerhühner aus der Luft aufgespürt

Auerhuhn-Projektleiter Uwe Lindner und Pilot Dieter Rosenhahn vor einem Erkundungsflug. Am Flugzeug sind Peilsender befestigt. Foto: Privat
Auerhuhn-Projektleiter Uwe Lindner und Pilot Dieter Rosenhahn vor einem Erkundungsflug. Am Flugzeug sind Peilsender befestigt. Foto: Privat FOTO: Privat
Bad Liebenwerda. Die ersten Flüge zur Erkundung des Aufenthaltsortes der im Naturschutzgebiet (NSG) Forsthaus Prösa ausgesetzten Auerhühner sind mit Erfolg über die Bühne gegangen. Darüber informiert Projektleiter Uwe Lindner. gb

Einen ersten Flug ermöglichte Frank George vom Flugplatz Finsterwalde, der Pilot bei einem zweiten Flug war Dieter Rosenhahn, der mit Uwe Lindner in Lönnewitz abhob.

"Die Technik funktioniert. Insgesamt ließen sich sieben Tiere aus der Luft aufspüren", resümiert Uwe Lindner. Besonders erfreulich sei, dass ein Tier wiedergefunden werden konnte, zu dem es Anfang Juni das letzte Mal Kontakt gegeben hatte. "Das Tier hat sich gemeinsam mit sechs weiteren im NSG Prösa festgesetzt, was für den Projekterfolg sehr wichtig ist", so Lindner. Die drei Tiere, zu denen der Kontakt abgerissen ist, konnten noch nicht gefunden werden. Deshalb gehe die Suche aus der Luft weiter. "Irgendwo müssen Sie ja stecken!

Das Auffinden beziehungsweise die Ortung der Tiere aus der Luft ist eine große Erleichterung. In kurzer Zeit kann ein relativ großes Areal abgesucht werden. Die Reichweite der Signale ist in der Luft viel größer als am Boden", erklärt der Projektleiter. Am Boden würden Bäume die Signale so stark abschirmen, dass die Reichweite nur wenige hundert Meter betrage. "Aus der Luft können die Tiere über mehrere Kilometer geortet werden", so Lindner. Das verringere den Zeitaufwand und gestalte die Suche kostengünstiger. Um Hinweise zu gesichteten Auerhühnern wird weitergebeten.

Kontakt: Auerhuhn-Telefon 0172 7311418.