Während der Fahrzeugverkehr rege rollt, wird der Zustand der Kreisstraße 6203 zwischen Hirschfeld im Amt Schradenland und Strauch in Sachsen immer schlechter. Das soll sich ändern.
Der Landkreis Elbe-Elster als Bauherr wird eine Teilstrecke dieser wichtigen Verbindung zwischen der Landesstraße 59 in Hirschfeld und der Bundesstraße 101 im Freistaat ausbauen.
Dies diene auch der Verkehrssicherheit. Etwa eine halbe Million Euro wird der Landkreis dafür ausgeben müssen.

Von Hirschfeld bis zur Schlucht

Neben der Verkehrsbelastung habe diese wichtige Verbindungsstraße auch unter der unzureichenden beziehungsweise teils fehlenden Entwässerung des Straßenkörpers gelitten, informiert die Kreisverwaltung. Der Ausbau der kurvenreichen Kreisstraße sei zunächst auf einer Länge von rund 665 Metern geplant. Dieser beginne an der Schlucht (eine Gefällestrecke bis sechs Prozent) und ende am Ortseingang Hirschfeld.
Das besagte Teilstück solle durchweg eine befestigte Fahrbahn von sechs Metern Breite erhalten. Dabei werde die vorhandene Asphaltdecke überbaut und die Straße im Randbereich mittels Tiefbau verbreitert.

Baustart 2021 vorgesehen

Sofern die Finanzierung sichergestellt werden könne, so die Kreisverwaltung weiter, wäre die Bauausführung ab dem Jahr 2021 möglich. Im Vorfeld werde die Öffentlichkeit über den geplanten Ablauf informiert. Die Anlieger seien über die Ausbauabsichten des Landkreises Elbe-Elster bereits in Kenntnis gesetzt worden.
Varianten zur Sanierung der Reststrecke ab Ende der Schlucht bis zur Landesgrenze nach Sachsen würden zurzeit geprüft. Ein Ausbau der Kreisstraße 6203 in der Ortsdurchfahrt Hirschfeld sei vorerst nicht geplant.