ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:12 Uhr

Serie zum Kreisgärtnertag am 28. und 29. April
In der Kiwi-Familie braucht es Mann und Frau

Gärtnermeister Markus Bormann mit der männlichen und weiblichen Kiwi-Variante. Der Unterschied wird erst an den blühenden Pflanzen ersichtlich; rechts Mutter Doris Bormann.
Gärtnermeister Markus Bormann mit der männlichen und weiblichen Kiwi-Variante. Der Unterschied wird erst an den blühenden Pflanzen ersichtlich; rechts Mutter Doris Bormann. FOTO: Veit Rösler
Oschätzchen. Elf Gärtnereien und Baumschulen machen bei den Kreisgärtnertagen am 28. und 29. April mit. Heute gibt die Baumschule Bormann aus Oschätzchen ihren Pflanzentipp. Von Veit Rösler

Auf den kleinen Unterschied kommt es an! Zu einer eher eigenartigen Pflanzenart gehören die in der Baumschule Bormann erhältlichen Mini-Kiwi – männlich und die ertragreiche weibliche Trauben-Kiwi „Actinidia Fresh Jumbo“ mit ihrem erfrischenden Geschmack. Wer bei den weiblichen Pflanzen die leckeren Früchte ernten will, braucht beide Exemplare, die dann auch in unmittelbarer Nähe zueinander aufgestellt werden sollten. Die männlichen Exemplare tragen keine Früchte, sie bilden lediglich die Befruchtungssorte für mehrere verschiedene Kiwi-Arten. Die Früchte der ab Ende September regelmäßig und sicher tragenden weiblichen Pflanze sind oval mit erfrischendem Aroma in einem ausgewogenen Säure-Zucker-Verhältnis. Die Früchte können sogar mit Schale gegessen werden. Beide Pflanzen sind extrem winterhart, sie vertragen Temperaturen von bis zu minus 30 Grad. Die Baumschule Bormann vertreibt das komplette Baumschulsortiment für Baumschulen, Garten- und Landschaftsbau, Behörden, Gartencenter und Privatkunden. Auf eigener Anbaufläche von etwa fünf Hektar produziert der Betrieb Jungpflanzen, Heckenpflanzen, Koniferen, Solitärgehölze sowie Wild- und Ziergehölze.

Kreisgärtnertag 2c
Kreisgärtnertag 2c FOTO: Wrobel, Elisabeth / LR