Nach dem Tod einer positiv auf das Coronavirus getesteten 84-jährigen Bewohnerin am 30. März im Seniorenzentrum pro civitate in Elsterwerda, die Frau war zuvor bereits palliativ versorgt worden und verstarb nach Heimangaben „infolge ihrer mehrfachen Vorerkrankungen“, lief das Leben in der Einrichtung für eine kurze Zeit unter den besonderen Schutz- und Hygienebedingungen weiter. Das änderte sich schnell, wie Heimleiter Ronny Kuhn informiert.

Alle Seniorenzentrum-Mitarbeiter wurden auf Corona getestet

Alle Mitarbeiter wurden auf das Virus getestet. Drei von ihnen waren positiv. Sie wurden sofort in häusliche Quarantäne geschickt. Der zweite Test Tage später habe durchweg ein negatives Ergebnis gebracht. Das heißt, alle können ihrer Arbeit nachgehen. Aus dem jüngsten Testergebnis, das das Gesundheitsamt Elbe-Elster mitgeteilt habe, schlussfolgert Ronny Kuhn, dass sich das strikte Hygienemanagement bewährt habe.

Zwischenzeitlich seien bei vier Bewohnern „leichte Symptome einer Corona-Erkrankung“ festgestellt worden. Ein 81-Jähriger wurde positiv getestet, befinde sich im Heim in Quarantäne und müsse nicht stationär behandelt werden.

Ergebnisse der Bewohner des Seniorenzentrum stehen noch aus

Am Dienstag seien alle Bewohner des Seniorenzentrums getestet worden. Das Resultat solle zeitnah mitgeteilt werden. Unterdessen wurde festgelegt, dass die Bewohner in ihren Zimmern vom Personal versorgt und gepflegt werden. Betreuungsangebote auch in kleinen Gruppen fänden nicht mehr statt.

Als Dankeschön für das Durchhaltevermögen unter sehr speziellen Bedingungen habe die Heimleitung allen Bewohnern und Mitarbeitern ein blühendes Dankeschön überreicht, möglich gemacht vom Blumenhandel Kreutz.