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Sehbehinderten-Verband zieht Bilanz

Im "Weißen Roß" in Elsterwerda hat die Bezirksgruppe des Sehbehindertenverbands getagt.
Im "Weißen Roß" in Elsterwerda hat die Bezirksgruppe des Sehbehindertenverbands getagt. FOTO: mcl1
Elsterwerda. . Bei der Jahreshauptversammlung hat die Bezirksgruppe des Blinden- und Sehbehindertenverbands Brandenburg nach vier Jahren Bilanz gezogen, Probleme und zukünftige Aufgaben angesprochen. red/cka

Der Vorstand (Gitta Bruncke, Elfriede Mertig, Hanna Pötsch, Günter Zimmermann und Wilfried Krüger), so wurde gesagt, habe sich zur Aufgabe gemacht, ein abwechslungsreiches und interessantes Gruppenleben zu gestalten. Schwerpunkte waren die Bedürfnisse älterer Blinder und Sehbehinderter, der Austausch mit Gleichbetroffenen und die Verbesserung der Lebensqualität. Alljährliche Höhepunkte, wie der "Tag der Sehbehinderten" oder die "Woche des Sehens" sowie der "Tag des Weißen Stockes" hätten Möglichkeiten geboten, aufmerksam auf die Probleme der Sehbehinderten zu machen. Zudem finden Busfahrten, Weihnachtsfeiern und Vorträge statt. Mitgliederwerbung sei wichtig. Mit mehr Personen könne man auch mehr Gehör bei Politikern finden, wenn es um den Erhalt sozialer Standards gehe.

Seit Februar 2010 konnten fünf neue Mitglieder gewonnen, außerdem durch die Zusammenarbeit mit der Augenärztin Dr. Fay Sehbehinderte beraten werden. Ortsnahe Versorgung biete auch Optikerin Weizäcker in Bad Liebenwerda durch zusätzliche Ausbildung für Sehhilfeanpassung von hochgradig Sehbehinderten. Zudem wird telefonisch beraten und Mitglieder bei von Pro blemen geholfen. Monatlich würden Mitgliedertreffs und im Jahr vier Vorstandsberatungen gestaltet. Derzeit seien 36 Personen in der Elsterwerdaer Gruppe. Bei Veranstaltungen sorgten beispielweise die "Mobile Modeboutique" aus Berlin mit einer Modenschau zum Anfassen für reges Kaufinteresse oder Elsterwerdas Bauamtsleiter sprach zur Stadtentwicklung und Barrierefreiheit.