| 18:39 Uhr

Feuerwehreinsatz
Schwelbrand in einem Haus in Schraden

Um an das Brandnest zu gelangen, mussten die Feuerwehrleute vom Korb des Hubsteigers aus das Dach des betreffenden Gebäudes in Schraden öffnen. Dabei musste eine Freileitung beachtet werden.
Um an das Brandnest zu gelangen, mussten die Feuerwehrleute vom Korb des Hubsteigers aus das Dach des betreffenden Gebäudes in Schraden öffnen. Dabei musste eine Freileitung beachtet werden. FOTO: Mirko Sattler
Schraden. Ein Großaufgebot an Feuerwehren war am Dienstag ausgerückt. Personen sind nicht in Gefahr gewesen.

Brand in einem Wohnhaus in der Gemeinde Schraden. Um 14.08 Uhr am Dienstag war in der Leitstelle Lausitz in Cottbus gemeldet worden, dass es in der Straße Am Eichbusch brennt. Da Personen in Lebensgefahr sein könnten, wurden sofort mehrere umliegende Feuerwehren in Marsch gesetzt. So ein Großaufgebot an Feuerwehren haben die Einwohner des Ortes, wenn überhaupt, dann schon lange nicht erlebt.

In Elsterwerda ertönte die Sirene zweimal, um die Kräfte zu verstärken. Es mussten weitere Atemschutzgeräteträger kommen. Denn in ein Brandgebäude dürfen nur dann Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz vordringen, wenn ebenso ausgerüstete Kameraden draußen für den Notfall bereitstehen.

In dem Wohnhaus in Schraden waren laut der Leitstelle keine Personen in Gefahr. Vor Ort hieß es, es sei niemand zu Hause. Die Suche nach dem Brandherd unter dem Dach gestaltete sich schwierig. Von einer Drehleiter aus öffneten die Kameraden das Dach. Festgestellt wurde schließlich ein Schwelbrand noch unbekannter Ursache. Der Einsatz dauerte bis zum späten Nachmittag. Ausgerückt waren nach Information der Leitstelle insgesamt 50 Kameraden mit 14 Fahrzeugen aus Schraden, Plessa, Elsterwerda und Lauchhammer. Auch ein Rettungsfahrzeug war dort.

(mf)