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| 14:31 Uhr

Schulbeginn in Elbe-Elster
771 Erstklässler – drei weniger zum Schulstart als im Vorjahr

Die Erstklässler machen am Sonnabend mit ihren Einschulungsfeiern den Anfang. Am Montag geht es dann für alle Kinder und Jugendlichen zum Unterricht.
Die Erstklässler machen am Sonnabend mit ihren Einschulungsfeiern den Anfang. Am Montag geht es dann für alle Kinder und Jugendlichen zum Unterricht. FOTO: dpa / Bernd Wüstneck
Elbe-Elster. An den Schulen in Elbe-Elster ist alles vorbereitet. Der Unterricht kann am Montag beginnen. Vielleicht sogar mit einem Hitzefrei, wenn die Temperaturen hoch bleiben.

771 Mädchen und Jungen freuen sich ganz besonders auf den Start, denn für sie ist es der allererste Schultag. In ganz Brandenburg sind es 22 400. Doch am Sonnabend gibt es zunächst die Zuckertüte und eine große Feier. Die Anzahl der Abc-Schützen ist in etwa gleich geblieben, wie Gerald Boese, Leiter des Staatlichen Schulamtes Cottbus mitteilt. Im Schuljahr 2017/18 waren 774 Erstklässler gezählt worden.

Dagegen habe sich die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler im Landkreis Elbe-Elster leicht erhöht – von 10 267 auf 10 359. Dies liegt im Landestrend mit nunmehr 289 000 Schülern.

Das Bundesland hat nach Unterrichtsausfällen und teils massiven Protesten die Anzahl der Lehrerstellen – Ruhestand und Fluktuation berücksichtigt – erhöht und allein im Schulamt Cottbus 231 neue Lehrkräfte eingestellt. Und wie sieht es in Elbe-Elster aus? „Bis auf eine Stelle an der Grund- und Oberschule Herzberg konnten gegenwärtig alle Lehrerstellen besetzt werden. Bezüglich möglicher weiterer Stellenbesetzungen am Oberstufenzentrum bleiben die Schülerzahlen zum 1. Lehrjahr abzuwarten“, so Gerald Boese.

Leitungswechsel an Schulen hat es auch gegeben. „An der Förderschule ,Lernen’ in Finsterwalde und an der Förderschule ,Lernen’ Herzberg werden neue Schulleiterinnen eingesetzt. Darüber hinaus werden an der Förderschule ,Lernen’ in Elsterwerda und an der Grund- und Oberschule Herzberg Schulleiterinnen kommissarisch beauftragt“, heißt es weiter.

Um den Unterrichtsausfall zu minimieren, hat Brandenburg laut dem Bildungsministerium neben den unbefristet neu eingestellten Lehrkräften auch zusätzlich 553 befristete eingestellt. Wie überall beträgt in Elbe-Elster die vorgeschriebene Vertretungsreserve an den Schulen zwei Prozent. Darüber hinaus könne das Schulamt mit den Vertretungsbudgets „Mittel“ und „Stellen“ helfen.

(mf)