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| 16:35 Uhr

Engagement auf vielen Ebenen
Schradenland-Wehren jederzeit einsatzbereit

 19 Feuerwehrleute wurden mit der Medaille für treue Dienste geehrt. 17 Kameradinnen und Kameraden wurden befördert.
19 Feuerwehrleute wurden mit der Medaille für treue Dienste geehrt. 17 Kameradinnen und Kameraden wurden befördert. FOTO: Wolfgang Kniese
Großthiemig. Die Feuerwehrleute meistern dank ihrer soliden Ausbildung eine Vielzahl an Aktivitäten in hoher Qualität. Insgesamt sind es 2018 rund 4700 Stunden gewesen, die die Kameraden für Einsätze, Weiterbildungs- maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit von ihrer Freizeit für die Wehr opferten. Von Wolfgang Kniese

Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren Merzdorf, Gröden, Hirschfeld und Großthiemig kennen sich durch gemeinsame Einsätze, Übungen, Weiterbildungen und gesellige Freizeitveranstaltungen gut. Sie können, und das ist schon etwas Besonderes, auch die Technik der benachbarten Wehren bedienen. Das optimiert die Einsatzbereitschaft der Wehren und verbessert den Schutz von Leben und Gütern. Der Amtsbrandmeister des Amtes Schradenland, Oliver Georgi, legte am Wochenende Rechenschaft über die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit der Kameraden der vier Ortswehren ab. Mehr als 100 Kameradinnen und Kameraden folgten aufmerksam seinen Ausführungen.

Bevor Oliver Georgi Bilanz über die im Jahr 2018 geleistete Arbeit der Wehren zog, dankte er den Blauröcken für ihre ehrenamtliche und engagierte Arbeit. Dann bekräftigte er seine Aussagen mit Fakten und Zahlen. Im Amt Schradenland sind 195 Bürger Mitglied der Feuerwehr. Davon sind 87 Kameraden im aktiven Dienst, 39 Mitglied in der Amtsjugendfeuerwehr, 32 Kameraden in der aktiven Reserve und 37 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Die Feuerwehren des Amtes wurden im vergangenen Jahr 26-mal zu Hilfe gerufen. Die Kameraden meisterten dank ihrer soliden Ausbildung die Vielzahl der Aktivitäten in hoher Qualität. Insgesamt waren es etwa 4700 Stunden, die die Kameraden für Einsätze, Weiterbildungsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit von ihrer Freizeit für die Wehr opferten.

In besonderer Erinnerung ist den Kameraden die Hilfeleistung bei der Bekämpfung des Waldbrandes in Treuenbrietzen geblieben. Hier unterstützten sie die Kameraden vor Ort, um die weitere Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Objekte zu verhindern. In guter Erinnerung ist den Kameraden auch das persönliche Gespräch mit dem Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, der ihnen für die Hilfeleistung dankte.

 In guter Erinnerung an 2018 ist den Feuerwehrleuten im Schradenland noch das persönliche Gespräch mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der ihnen für die Hilfefe beim Waldbrand in Treuenbrietzen dankte.
In guter Erinnerung an 2018 ist den Feuerwehrleuten im Schradenland noch das persönliche Gespräch mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der ihnen für die Hilfefe beim Waldbrand in Treuenbrietzen dankte. FOTO: Feuerwehr
 In guter Erinnerung an 2018 ist den Feuerwehrleuten im Schradenland noch das persönliche Gespräch mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der ihnen für die Hilfe beim Waldbrand in Treuenbrietzen dankte.
In guter Erinnerung an 2018 ist den Feuerwehrleuten im Schradenland noch das persönliche Gespräch mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der ihnen für die Hilfe beim Waldbrand in Treuenbrietzen dankte. FOTO: Feuerwehr

Die Statistik der Einsätze zeigt die Vielfältigkeit der Aufgaben, denen sich die Feuerwehrleute stellen müssen. Der Amtsbrandmeister schlussfolgerte: „Das erfordert auch künftig eine kontinuierliche Weiterbildung in allen Bereichen.“ Die Kameraden opferten im vergangenen Jahr mehr als 2300 Stunden ihrer Freizeit für die Aus- und Weiterbildung. Das ist notwendig, um auf die unterschiedlichen Szenarien gut vorbereitet zu sein.

Von den Bürgern der Gemeinden und von den Mitgliedern der Vereine wird die gesellschaftliche Arbeit der Kameraden hochgeschätzt. Ohne sie ginge vieles nicht. Ob bei der Absicherung von Veranstaltungen, wie die traditionelle Jugendfastnacht, das Osterfeuer, das Musikfest, die Badfeste, die Martinsumzüge und vieles andere – immer sind die Kameraden mit vor Ort.

In die Ausstattung der Feuerwehr wird kontinuierlich investiert. So konnte im Jahr 2018 unter anderem für die technische Hilfeleitung ein weiterer Rettungssatz angeschafft werden. Ständige Ausbildungsmaßnahmen und zahlreiche Weiterbildungsveranstaltungen sind auch im Jahr 2019 für die Kameraden geplant.

Nachwuchsprobleme sind langfristig gesehen auch ein Problem im Schraden. Um den natürlichen Nachwuchs zu sichern, wurde im Amt Schradenland im Jahr 2008 eine gemeinsame Amtsjugendfeuerwehr gegründet. 39 interessierte Jugendliche werden hier gegenwärtig altersgerecht mit der Feuerwehrtechnik vertraut gemacht. Auch die Gedanken der Solidarität und der Kameradschaft werden ihnen hier nahegebracht. Davon und von vielen interessanten Aktivitäten berichtete der Amtsjugendwart Denis Schulze. Dass die Arbeit mit den Jugendlichen nicht nur Spaß macht, sondern sich für die Feuerwehr auch lohnt, konnte man in 2018 erleben. 13 Teilnehmer haben mit Erfolg Ihren Grundlehrgang im aktiven Dienst bestanden, ein Großteil der Teilnehmer kam aus der Jugendfeuerwehr.

Kreisbrandmeister Steffen Ludewig, Amtsdirektor Thilo Richter und der Vorsitzende des Amtsausschusses Dr. Hartwin Zirm bedankten sich bei den Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit und für ihre Einsatzbereitschaft. Silvia Petrenz, langjährige Leiterin des Ordnungsamtes des Amtes Schradenland und damit auch verantwortlich für die Belange der Wehren, ging Ende des Jahres 2018 in den wohlverdienten Ruhestand. Das nahmen die Feuerwehrleute zum Anlass, sich für ihre zuverlässige, engagierte Arbeit, ihre Einsatzbereitschaft zum Wohle der Feuerwehr zu danken. Eine geschnitzte Skulptur für ihren Garten soll sie stets an die Arbeit mit ihren Blauröcken erinnern.

Traditionell wurden verdienstvolle Kameradinnen und Kameraden geehrt und ausgezeichnet. 19 Feuerwehrleute wurden mit der Medaille für treue Dienste geehrt. 17 freiwillige Helfer wurden befördert.

 19 Feuerwehrleute wurden mit der Medaille für treue Dienste geehrt. 17 Kameradinnen und Kameraden wurden befördert.
19 Feuerwehrleute wurden mit der Medaille für treue Dienste geehrt. 17 Kameradinnen und Kameraden wurden befördert. FOTO: Wolfgang Kniese