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| 14:54 Uhr

Bildung im Schradenland
Wie weiter mit den Grundschulen in Gröden und in Hirschfeld?

Die Grundschule in Gröden. Dieser Schulstandort soll durch eine neue Turnhalle gestärkt werden.
Die Grundschule in Gröden. Dieser Schulstandort soll durch eine neue Turnhalle gestärkt werden. FOTO: Manfred Feller / LR
Gröden. Solange die Anmeldezahlen rauf- und runtergehen, wird um den Erhalt der beiden kommunalen Grundschulen im Amt Schradenland gerungen. Aktuell scheint der Bestand gesichert. Doch wie geht es in den Folgejahren weiter?

Mit der Schulentwicklung beschäftigt sich am Donnerstag, dem 22. März, eine öffentliche Diskussionsrunde, zu der die CDU Schradenland um 19 Uhr in die Alte Schule, Schulplatz 5, in Gröden einlädt. Die beiden Grundschulen, so der Parteivorsitzende Dr. Sebastian Rick, sind durch zu wenige Schüler in ihrer Existenz bedroht. Ein möglicher Ausweg aus diesem Problem bestehe darin, beide Schulen unter einem Dach zu vereinen und damit beide Standorte in Hirschfeld und Gröden zu erhalten. „Leider konnten sich die Gemeinden im Amt bisher auf keine gemeinsame Lösung verständigen“, bedauert er.

Ein kurzer Rückblick: Noch im alten Jahr hatten die Gemeindevertreter von Großthiemig, Gröden und Merzdorf dafür gestimmt, die beiden Grundschulen zu vereinen. Vorteil: Schwankende Schülerzahlen können dadurch untereinander ausgeglichen werden, sodass Hirschfeld und Gröden mehr Sicherheit haben.

Die Hirschfelder Abgeordneten hatten mit ihrem Votum bis hinein in das neue Jahr gewartet, um auf der Grundlage der aktuellen Anmeldezahl zu entscheiden. Es wurde schließlich der vorgeschlagene Schulzweckverband in namentlicher Abstimmung abgelehnt. Hirschfeld möchte so lange wie möglich eigenständig bleiben.

Der Grundschulstandort in Hirschfeld ist bereits aufgewertet worden. So befindet sich die Sporthalle in einem Topzustand.
Der Grundschulstandort in Hirschfeld ist bereits aufgewertet worden. So befindet sich die Sporthalle in einem Topzustand. FOTO: Manfred Feller / LR

Doch die allgemeine Unsicherheit scheint geblieben. „Viele Einwohner, insbesondere die Eltern, Lehrer und Kinder, fragen sich nun, wie es mit den beiden Schulstandorten weitergehen kann“, so Dr. Sebastian Rick. Deshalb wolle die CDU am Donnerstagabend über die aktuelle Sachlage informieren und Handlungsoptionen für die Zukunft aufzeigen.

Mitdiskutieren wird Gordon Hoffmann. Der Mann ist Landtagsabgeordneter der CDU und bildungspolitischer Sprecher der brandenburgischen Christdemokraten.

(mf)