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| 16:07 Uhr

Dorf- und Sportfest
Schradener starten mit einem glanzvollen Spiel in das Fest

Geleitet wurde der Benefiz-Kick in Schraden vom ehemaligen Fußball-Weltmeisterschaftsschiedrichter Bernd Heynemann.
Geleitet wurde der Benefiz-Kick in Schraden vom ehemaligen Fußball-Weltmeisterschaftsschiedrichter Bernd Heynemann. FOTO: Mirko Sattler
Schraden. Mit einem Benefizspiel hat am Freitag das das dreitägige Dorf- und Sportfest in Schraden einen sehenswerten Auftakt hingelegt. Mit dabei: zwei echte Fußballgrößen. Von Mirko Sattler

Mit einem Benefizspiel zwischen einer Abordnung des Klinikums Niederlausitz und den Altliga-Herren aus Tettau/Schraden und Lindenau hat am Freitagabend das dreitägige Dorf- und Sportfest in der Plessaer Amtsgemeinde Schraden begonnen. Wurde im letzten Jahr Geld für das Netzwerk „Gesunde Kinder“ gesammelt, so wird in diesem Jahr wieder ein anderes Projekt unterstützt. „325,20 Euro konnten wir dieses Mal einsammeln. Das Geld bekommt unsere ortseigene Kita Schlumpfenland. Im letzten Jahr haben wir 250 Euro gesammelt“, so Michael Jung vom Dorf- und Sportverein Schraden.

Das Ergebnis war traditionell Nebensache. Mit einem Remis knüpfte man an das Resultat aus dem Jahr zuvor an. Einen entscheidenden Anteil an dem Ergebnis, nicht nur auf dem Rasen, hatten die zwei prominenten Fußballgrößen, die extra für das Benefizspiel eingeladen wurden. „Wie schon im letzten Jahr konnten wir diesmal wieder den MDR-Sachsenradio-Moderator Gert Zimmermann für die Moderation des Spieles begeistern. Damit alles mit rechten Dingen zuging, brachte er den ehemaligen Fußball-EM- und Fußball-WM-Schiedsrichter Bernd Heynemann mit, der das Spiel ohne besondere Vorkommnisse leitete“, berichtet Michael Jung weiter.

Was in dem Spiel klappt, klappt auch in der Kommunalpolitik der Gemeinde. Der Erweiterungs- und Erneuerungsbau des Dorfgemeinschaftshauses ist im vollen Gange. „Bei der Erweiterung steht der Rohbau und in der nächsten Woche soll das Dach drauf“, so Ortsvorsteher Olaf Redlich. Für Mitte des vierten Quartales sei die Fertigstellung des Baus geplant. Im kommenden Jahr soll das Haus dann ganz ohne Zeitdruck eingeweiht werden. Nach vorläufigem Kostenplan sind dann 455 000 Euro mit einer 75-prozentigen Förderung geflossen.

Einzig die fehlenden Radwege möchte Olaf Redlich bei der bevorstehenden Amtsradeltour anprangern. „Wir möchten auf der Tour die bestehenden Lücken im Radwegenetz des Amtes ausfindig machen und Lösung finden, wie wir sie schließen können“, verriet das 45-jährige Gemeindeoberhaupt. Es ist angedacht, einmal ein durchgehendes Radwegenetz vom Grünewalder Lauch im Norden bis hin zum Großkmehlener Schloss mit Anbindung nach Sachsen im Süden zu haben.