Die LR sprach mit ihm.

Herr Pfarrer, was ist seit der Wahl passiert?
Ich hatte ja darum gebeten, mich ordentlich von meiner Gemeinde verabschieden zu können. Das habe ich auch getan und Weihnachten mit vielen Gemeinden gefeiert. Es war sehr schön.

Und jetzt wohnen Sie schon in Bad Liebenwerda?
Ja. In einem kleinen Einfamilienhäuschen in der Schlossäckerstraße. Wir fühlen uns sehr wohl.

Sie sind verheiratet, haben vier Kinder. Kein leichter Umzug, oder?
Unsere Große ist 20 und in der Ausbildung zur Industriekauffrau. Sie wird ihre Lehre in Stendal zu Ende führen und dort wohnen bleiben. Unsere zweite Tochter ist 17 und legt ihr Abitur noch in Sachsen-Anhalt ab. Der 14-jährige Sohn besucht jetzt das Gymnasium in Elsterwerda und der Neunjährige die Grundschule in Bad Liebenwerda. Alles gut.

Ihre Frau?
Sie hat im therapeutischen Bereich gearbeitet als Bibliotherapeutin. Wir hoffen, wir finden hier Ähnliches.

Haben Sie sich im neuen Kirchenkreis schon umgesehen?
Das hatte ich ja schon vor der Bewerbung getan. Ansonsten fuhrwerkt man dem amtierenden Superintendenten nicht in die Arbeit. Am 15. Februar ist Dienstbeginn, und dann werde ich mich überall vorstellen.

Mit Christof Enders

sprach Frank Claus

Zum Thema:
Zum Kirchenkreis Bad Liebenwerda gehören die Region Herzberg und die Kirchengemeinden von Schwarzheide, Ruhland und Lauchhammer. Pfarrer Christof Enders hatte sich bei der Wahl im September 2015 mit 31 zu sechs bei drei ungültigen Stimmen gegen seinen Mitbewerber durchgesetzt. Der Kirchenkreis zählt 83 Gemeinden und 88 Gotteshäuser.