Spätestens seit Ende der vergangenen Woche hat er dazu Gewissheit, denn in einer Auftaktveranstaltung zum Gewässertourismus in der Region hörte er aus vielen anderen Kommunen rechts und links der Schwarzen und der Kleinen Elster, dass sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben.
An verschiedenen Konzepten, das zeigte sich in der Gesprächsrunde, wird bereits an mehreren Orten gearbeitet. Ob in der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, in Maasdorf oder in Elsterwerda - Überlegungen werden vielerorts angestellt, wie auch diese Tourismusschiene in der Region als Niesche erschlossen werden könnte.
Einig waren sich die Anwesenden, dass sie aus der Schwarzen Elster kein schiffbares Gewässer machen können und wollen. Wenn, dann sei die Rede von Paddelbooten und Kanus oder von Ausflügen in kleinerem Rahmen. Doch bevor die stattfinden können, müssten entlang des Flusses einige Voraussetzungen geschaffen werden. Man denkt da in erster Linie an Ausstiegshilfen aber auch darüber hinaus an Rastplätze und ähnliche Angebote.
Sowohl das Landesumweltamt als auch die untere Wasser- und die untere Naturschutzbehörde des Landkreises können sich ein Miteinander in einem Gewässertourismus grundsätzlich vorstellen, wenn man schrittweise herangeht und die sensiblen Bereiche des Flusses nicht antastet. Michael Oecknigk, Bürgermeister der Stadt Herzberg, brachte die Überlegungen dazu auf einen Nenner: „Ich bin für die Fischtreppe am neuen Wehr. Ich bin für Querungshilfen für Biber. Aber ich bin auch dafür, dass dieser Fluss für den Menschen nutzbar gemacht wird.“
Mit kleinen Schritten wolle man sich nun diesem Ziel nähern und Voraussetzungen schaffen, damit Gewässertourismus in der Region angeboten werden kann. Weitere Gesprächsrunden dieser Art werden deshalb bestimmt schon bald folgen. (sk)