Von Frank Claus und Jan Siegel

Die Elbe-Elster-Region wird mit einer neuen Intercity-Linie der Deutschen Bahn auf der Fernstrecke zwischen Rostock, Berlin und Dresden ab Dezember wieder deutlich besser mit den Wirtschaftsgroßräumen Dresden und Berlin verbunden. „Die Stadt Elsterwerda bekommt damit wieder einen regelmäßigen Fernverkehrsanschluss“, sagte der Personenverkehrsvorstand der Bahn Berthold Huber am Dienstag der RUNDSCHAU. Sogar Doberlug-Kirchhain könnte noch zum IC-Haltepunkt werden. Dafür seien allerdings noch Tests im Oktober notwendig, weil die Bahnsteige dort dem technischen Standard nicht entsprechen. Pendler aus der gesamten Elbe-Elster-Region sind in Richtung der wirtschaftliche Großräumen Berlin und Dresden bisher auf langsame Regionalzüge angewiesen. Angeschlossen wird mit dem neuen IC auch der Flughafen Schönefeld (alt) und nach dessen Eröffnung dann der BER.

Noch immer verhandeln der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und die Deutsche Bahn darüber, ob im neuen IC zwischen Elsterwerda und Berlin künftig auch mit dem VBB-Tarif gefahren werden kann.  

Die Linie soll ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember zunächst täglich zehn Mal in beide Richtungen befahren werden. Dabei hätten die Pendlerzeiten am Morgen und am Abend Vorrang, hieß es von der Bahn. Ab  März rollt es dann mit 16 IC-Fahrten im Zwei-Stunden-Takt in beiden Richtungen zwischen der Ostsee und der Sachsenmetropole. Der letzte Zug aus dem Norden am Abend fährt dabei statt nach Dresden über Leipzig und Nürnberg bis nach Wien. Themen des Tages Seite 3