Und das, mit allem, was dazu gehört. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Schloss. Rosemarie Bauer macht neugierig, spricht von Burgfräulein, Rittern und Junkern, Nonnen und Geistern, die dem altehrwürdigen Gemäuer das Flair von vor mehreren hundert Jahren einhauchen werden. Mittelalterliche Musik soll über den Schlosshof schallen, und das verweilende Gästeheer wird sich an Burgweinen und ritterlicher Kost laben können. Doch dies sei noch längst nicht alles, verrät Rosemarie Bauer weiter, auch in der Kapelle soll sich so einiges abspielen - mit gebührendem Respekt, versteht sich.
Und während die Schlossherren einen Blick in die Gemäuer genehmigen, wird in einem kleinen Schauspiel die Sage vom Burschen Fridolin zum Leben erweckt. Eigens dazu bastelten sich die Akteure ein Drehbuch zusammen und lernten fleißig Texte auswendig. Die Reise ins Mittelalter beginnt bereits um 17 Uhr am Museum. Hier können Interessierte an einer kurzen Stadtführung teilnehmen. Ziel ist das Schloss, wo ab 18 Uhr das Spektakel beginnt. Eine Teilnahme an der Führung sei aber nicht zwingend notwendig, versichert Rosemarie Bauer. Um zwei Taler Wegezoll wird gebeten. (red/bb)