| 16:24 Uhr

Die „Eskimos“ kommen nach Beutersitz
Mal kuscheln mit den Schlittenhunden

Das Foto stammt aus dem RUNDSCHAU-Archiv und zeigt Musher beim Training vorm Schlittenhunderennen im Spreewald. Beide Schlittenhunderassen sind hier abgebildet – links die sibirische Husky-Hündin, Bacira und rechts ein Alaskan Malamute,
Das Foto stammt aus dem RUNDSCHAU-Archiv und zeigt Musher beim Training vorm Schlittenhunderennen im Spreewald. Beide Schlittenhunderassen sind hier abgebildet – links die sibirische Husky-Hündin, Bacira und rechts ein Alaskan Malamute, FOTO: C.Schulze
Beutersitz. Schlittenhunde sind in unserer Region eher selten. An diesem Wochenende, 14. und 15. April, treffen sich Freunde der Hunderasse auf dem Beutersitzer Sportplatz. Die RUNDSCHAU sprach mit Organisator Maik Seidel. Von Frank Claus

Sie legen Wert darauf, dass es sich um ein Treffen ohne geplante Rennen handelt, warum?

Seidel Weil die Organisation eines Rennens erheblich mehr Anforderungen stellt. Wir wollen einfach ein gemütliches Treffen zum Saisonabschluss. Deshalb sprechen wir von einem Camp, indem das gemütliche Treffen und der Erfahrungsaustausch Vorrang haben.

Wie viele Schlittenhundefreunde erwarten Sie?

Seidel: Wir waren schon mal ausgebucht. Nun gibt es aber leider ein paar Absagen. Wir erwarten 15 Alaskan Malamute und sechs Huskys mit ihren Gespannen und den Mushern.

Musher sind die Gespannführer, Malamute sind sicher eine Hunderasse.

Seidel: Stimmt. Der Malamute stammt aus den Vereinigten Staaten und ist im Gegensatz zum aufgeregten Husky ein Ruhepool, der sich gern streicheln lässt. Die Eskimos benutzen den etwas größeren, stämmigen Hund als Lastentier.

Rennen wird es nicht geben, aber eine Laufstrecke haben Sie dennoch aufgebaut.

Seidel: Bis uns heißt das Trails. Davon wird es zwei mit etwa sieben Kilometern Länge auf vorwiegend Wald- und Wiesenboden geben. Der ebene Streckenverlauf verläuft entlang der Schwarzen Elster und führt durch ein Waldgebiet. Die Strecke ist ideal für kleinere Gespanne mit maximal sechs Hunden, Scooter und Fahrrad.

Mit den Tieren ist man ohnehin nur bei kühleren Temperaturen im Einsatz, oder?

Seidel: Stimmt. Sonst überhitzen sie. Wir werden die frühen Morgenstunden nutzen, wenn noch unter zehn Grad Celsius gemessen werden. Vielleicht machen wir auch einen entspannten Nachtlauf.

Darf man Sie besuchen?

Seidel: Gern, am besten am Sonnabend, 14. April, ab 14 Uhr im Camp. Dann erzählen wir alles zu den Tieren, zu ihrer Geschichte und zu unserem Sport. In unserem Beisein kann, wer möchte auf eigene Verantwortung die Hunde auch mal streicheln. Die Malamuten sind sehr entspannt.   Wer schon mal mehr über uns wissen will: www.blackmagpie-alaskanmalamute.de

Mit Maik Seidel
sprach Frank Claus.