| 23:34 Uhr

Saubere Leistung, klarer Sieg – VfB auf Platz sieben

Hohenleipisch. Eine ganz starke Mannschaftsleistung war die Basis für den klaren Sieg der Hohenleipischer in der Nachholpartie am Ostermontag gegen die Eintracht aus Miersdorf/Zeuthen. Einem Start nach Maß mit früher VfB-Führung folgte ein konzentrierter Auftritt über 90 Minuten.

Am Ende hatte für die Gastgeber alles gepasst in diesem Nachholspiel. Eine ansehnliche Kulisse, gute Bedingungen, die Heim-Elf in neuen Trikots und dazu in sehr guter Spiellaune und natürlich das Ergebnis, das die VfB-Mannschaft ein gehöriges Stück in Richtung Saisonziel Klassenerhalt brachte.

Die letzten Zuschauer hatten sich noch gar nicht auf ihren Plätzen eingefunden, als der Ball schon im Eintracht-Kasten lag. Keine Minute war da gespielt und Werner hatte mit großartiger Übersicht Freigang bedient, der das 1:0 markierte. Wenig später legte der Torschütze für den Passgeber auf, der das Leder um Zentimeter verfehlte (6.).

Die Hohenleipischer ließen Miersdorf/Zeuthen überhaupt nicht zum Luftholen kommen, spielten stark gegen den Ball und diktierten deutlich das Geschehen. Logische Folge das 2:0 (14.) durch Kapitän Nitzschner, der nach Eckball einnetzte.

In der Folgezeit kamen die Gäste wohl etwas besser in die Partie, mehr als zwei Halbchancen (17., 26.) sprangen aber nicht heraus. Die Platzherren blieben bestimmend und hätten aus der einen oder anderen Möglichkeit vielleicht sogar mehr machen müssen, wie nach einem der vielen gut inszenierten Angriffe über Otto, der Schiffner bediente. Dessen Heber von der Grundlinie in den Rückraum konnte allerdings ein Eintracht-Spieler zu seinem Keeper köpfen (33.). Miersdorfs Schlussmann bekam kurz vor der Pause auch Paul Werners abgefälschten Schuss noch zu fassen.

2:0 zur Pause? Das war zuletzt zweimal nicht mit einem Hohenleipischer Dreier zu Ende gegangen. Diesmal jedoch kamen die VfB-Kicker sichtlich motiviert und mit selbstbewusster Körpersprache aus der Kabine, den Vorsprung nicht mehr hergeben zu wollen. Der bis dahin nicht geprüfte Drangosch leistete gleich nach Wiederbeginn seinen Beitrag dazu, nachdem sich die Innenverteidiger etwas uneins waren. Der Hohenleipischer Keeper musste nur noch einmal richtig eingreifen, nachdem seine Vorderleute einen langen Ball unterlaufen hatten (63.).

Ansonsten war von den Rand-Berlinern freilich das Bemühen zum Anschluss erkennbar, mehr als ein Strohfeuer wurde es jedoch nicht. Dafür erspielten sich die Einheimischen eine Reihe Möglichkeiten. Freigang, in bester Position, kam nicht voll zum Schuss (50.), dann glänzte Tormann Lindner mit seiner besten Tat und lenkte einen Klasse-Freistoß von Schiffner vor dem einschussbereiten Paul Werner zur Ecke (56.). Keine Möglichkeit zum Eingreifen hatte der Keeper bei Ottos Rückgabe an die Fünfmeterlinie, wo aber beide VfB-Stürmer den Ball nicht verwerten konnten (69.).

Die Hohenleipischer machten es sich vor dem Tor meist zu kompliziert, sonst hätte es schon früher den entscheidenden Treffer geben können. Der fiel eine Viertelstunde vor dem Abpfiff des sehr gut leitenden Unparteiischen durch einen Kopfball von Seifert. Den Rest spulten die Platzbesitzer als die klar bessere Mannschaft unaufgeregt und sicher herunter, wurden auch noch ein paar Mal gefährlich, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. Das ging in Gänze in Ordnung und ließ den VfB in das vordere Mittelfeld vorrücken. fte1

Hohenleipisch: Drangosch, Jacob, David, K. Schüler, Seifert, Hagedorn (72. Stern), Schiffner (83. Lehmann), Otto, Nitzschner, P. Werner, Freigang (GK).

SR: Ch. Wedemeyer(Falkensee). Tore: 1:0 Freigang (1.); 2:0 Nitzschner (14.); 3:0 Seifert (74.). Z: 286.