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Gröden
Sächsisches Brandenburg beginnt 2018 mit Imagevideo

Die Werbung im Internet und in den sozialen Medien für den Wirtschaftsraum Schraden zündet vor allem im benachbarten Sachsen. In Dresden und Umgebung arbeiten und im baugünstigeren Südbrandenburg wohnen - das kommt an. Thilo Richter, Vorsitzender des Wirtschaftsraumes, vor dem Grödener Turm.
Die Werbung im Internet und in den sozialen Medien für den Wirtschaftsraum Schraden zündet vor allem im benachbarten Sachsen. In Dresden und Umgebung arbeiten und im baugünstigeren Südbrandenburg wohnen - das kommt an. Thilo Richter, Vorsitzender des Wirtschaftsraumes, vor dem Grödener Turm. FOTO: Wieduwilt-Kommunikation
Gröden. Der Wirtschaftsraum Schraden wirbt um Besucher, aber vor allem um Rückkehrwillige und Zuzügler. Die Werbung, nun auch per Internetvideo, wirkt. Doch es gibt kaum noch Baugrundstücke in Dresdens schönstem Vorgarten.

Beim Thema Baugrundstücke im „Sächsischen Brandenburg“, der Region zwischen Doberlug-Kirchhain, Gröden, Finsterwalde, Ortrand und Bad Liebenwerda, kommen erste Sorgenfalten auf die Gesichter der Mitglieder des Wirtschaftsraumes Schraden. Denn die Nachfrage, vor allem von Rückkehrern und Neu-Ansiedlern aus dem sächsischen Nachbarraum, ist groß. Das spürt längst auch das benachbarte Amt Ortrand im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Je nach der Entfernung zur Autobahn ist man selbst aus den umliegenden Dörfern in 20 bis 30 Minuten in Dresden, wo es mehr Arbeitsplätze gibt.

„Wir haben sehr gute Angebote, aber die Grundstücke werden langsam rar. In einigen Orten unseres Wirtschaftsraumes haben wir schon gar kein sofort verfügbares Bauland mehr. Da hilft es, auf Bestandsimmobilien zurück zu greifen. Aber auch diese werden rar“, sagt der Vorsitzende  des Wirtschaftsraumes Schraden, Thilo Richter. Er ist Amtsdirektor im Schradenland.

Diese Region hat mit einer groß angelegten Kampagne von sich reden gemacht. Facebook und ein neues Webportal informieren über Unternehmen, Ämter und Städte im Wirtschaftsraum. Knapp  30 000 Menschen nutzten die Website bereits, um sich zu informieren. Einige hundert Facebook-Fans begleiten die medialen Aktivitäten.

Gezielt werden vor allem Familien aus der Region Dresden und Rückkehrwillige angesprochen, damit diese die Region für sich als ­Ausflug­sziel, aber vor allem als Arbeits- und Wohnort entdecken.­

Die Vorzüge liegen nach Auskunft von Thilo Richter auf der Hand, auch wenn aus dem Geheimtipp langsam eine bekannte Gegend wird. Idyllische Dörfer, kleine Städte, Streuobstwiesen, Wälder, nach wie vor sind Immobilien und Mieten ausgesprochen günstig. Kitas und Schulen sind bestens ausgestattet und Breitbandinternet ist nahezu flächendeckend verfügbar.

Jetzt ist das Tüpfelchen auf dem i vollendet und ein erstes Imagevideo fertiggestellt. Zu sehen ist es auf dem Webportal www.saechsisches-brandenburg.de ebenso wie auf Facebook.

„Wir wollen zeigen, wie gut man hier leben kann“, sagt Thilo Richter. Daher bildet das neue Imagevideo das alltägliche Leben ab – bewusst mit echten Akteuren aus der Region. In den nächsten Monaten sind weitere Imagevideos geplant. Die Kampagne soll auch auf den Leipziger Raum ausgeweitet werden.

Kontakt und Information: Sächsisches Brandenburg, Wirtschaftsraum Schraden e.V., Thilo Richter, Großenhainer Straße 25, 04932 Gröden, Telefon 03531 4342978, E-Mail: info@saechsisches-brandenburg.de