ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:02 Uhr

Röderland will den billigsten Stromlieferer

Röderland.. Bis zu 15 Prozent können Städte und Gemeinden jährlich bei ihren Stromkosten sparen, bei Straßenlampen können es bis zu fünf Prozent sein. Frank Hilbert

Über diese Erfahrung eines Schweriner Kommunalberatungs-Unternehmen informierte unlängst der Städte- und Gemeindebund Vertreter aus Kommunen unserer Region in Potsdam.
Hintergrund der Veranstaltung ist die Tatsache, dass die Kommunen in Perspektive nicht mehr umhin kommen, ihre Stromlieferung auszuschreiben, um Kosten zu sparen.
Dazu hat sich nun auch die Gemeinde Röderland entschlossen, denn der Haushalt ist erstmals nicht ausgeglichen, so dass man der Kommunalaufsicht demnächst ein Haushaltssicherungskonzept vorlegen muss. Bauamtsleiter Günter Heller informierte am Mittwoch den Haupt- und Finanzausschuss an Hand von Zahlen, was eine solche Ausschreibung unter dem Strich bringen würde. Legt man die Erfahrungen des besagten Beratungsunternehmen zugrunde, das auch die Ausschreibung übernehmen würde, so käme bei der Straßenbeleuchtung eine Einsparung von 1800 Euro beim übrigen Stromverbrauch eine von 6540 Euro zustande - in Summe: 8340 Euro. Dem stünden Ausschreibungskosten von 843,49 Euro gegenüber, so Günter Heller. Ein Stromliefer-Vertrag könnte ab Januar 2006 über zwei Jahre abgeschlossen werden. Die Gemeindevertretung muss nun entscheiden.