Wie es passiert ist, kann sie sich selber nicht erklären. Eine Mutter, die ihren Pkw an der Kirche in Bad Liebenwerda abgestellt hat, kommt am Donnerstagnachmittag mit ihrem knapp zwei Jahre alten Kleinkind zu ihrem Auto. Sie öffnet es, setzt das Kind in den Wagen schließt die Tür und läuft um das Auto, um auf der Fahrerseite einzusteigen. Doch plötzlich schließt die Zentralverriegelung alle Türen. Nichts geht mehr. Der Schlüssel liegt im Auto.
Sie weiß sich keinen Rat, zumal das Kind natürlich verängstigt ist, weil die Mutter vorm Auto bleibt. Sie bittet kurz nach 14.30 Uhr über die Leitstelle Lausitz die Kameraden der Feuerwehr in Bad Liebenwerda um Hilfe. Die sind schnell vor Ort. Das Auto ließe sich ohne Weiteres öffnen und trotzdem handeln die Kameraden besonnen. Als die Mutter, in Oschätzchen zu Hause, ihnen sagt, dass ein Zweitschlüssel zu Hause liegt, fährt ein Kamerad nach Oschätzchen, um den Schlüssel zu holen.

Türöffnungen – möglichst immer behutsam

Derweil probieren die Feuerwehrleute vor Ort, eine Tür behutsam zu öffnen. Das gelingt, ohne Schaden am Auto zu hinterlassen. Einsatzleiter ist Bad Liebenwerdas Feuerwehrchef Markus Weber. Es sei immer Ziel bei Türöffnungen egal welcher Art, wenn Personen nicht gefährdet sind, möglichst so vorzugehen, dass wenig Schaden entsteht.
Die Mutter ist glücklich. Ihr Lächeln – der schönste Dank für die Kameraden.