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| 11:39 Uhr

Regionale A-16-Front gegen Bundestags-Entscheidung

Herzberg.. Sind wirklich alle Messen für den Bau der Autobahn A 16 schon gesungen? Der Herzberger Unternehmer Gerd Rothaug, Mitglied der Vollversammlung der IHK Cottbus, schüttelt vehement den Kopf und sagt: „Wir dürfen uns nicht bieten lassen, dass die Region mit der Gabi Zahn

Bundestagsentscheidung zum Verkehrswegeplan völlig unter den Tisch fällt.“
Deshalb ist er Mitorganisator einer Veranstaltung, die am Mittwoch, dem 16. Juli, ab 16 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Herzberg stattfinden soll. Landrat Klaus Richter hat sich ebenfalls davor gespannt und auch IHK-Hauptgeschäftsführer Joachim Lin stedt will kommen.
Ferner möchte sich der Landrat bemühen, auch den Leiter der Regionalen Planungsstelle Lausitz-Spreewald, Carsten Maluszczak, nach Herzberg zu holen, um kompetente Ansprechpartner vor Ort zu haben. „Wir rufen alle Amtsdirektoren und Bürgermeister, Geschäftsleute, Vereinsvorsitzende und ehrenamtlich Tätige besonders aus den Altkreisen Herzberg und Bad Liebenwerda auf, dem Treffen beizuwohnen.
Es muss uns gelingen, einen massiven Widerspruch aus der Region heraus nach Berlin zu bringen“ , appelliert Gerd Rothaug. Auch Vertreter der von der Ablehnung der A 16 arg betroffenen Nachbarregionen Torgau und Jessen sollen eingeladen werden.
„Trotz aller negativen Vorzeichen, die die Bundestagsentscheidung gebracht hat, dürfen wir nicht die Köpfe in den Sand stecken und die A 16 für verloren erklären“ , mahnt Gerd Rothaug. „Parteipolitische Grenzen darf es dabei nicht geben. Wir müssen gemeinsam für den Autobahnanschluss agieren.“
Auch jeder Bürger sei dabei angesprochen.