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| 01:42 Uhr

Radler-Route über die Röder ist jetzt in Potsdam Chefsache

Klaus Kunschke stellte sein Land für diese Baustraße zur Verfügung und nahm an, dass darüber auch der Neubau der Brücke über die Röder vonstatten gehen sollte. Bislang: Fehlanzeige. Foto: Veit Rösler
Klaus Kunschke stellte sein Land für diese Baustraße zur Verfügung und nahm an, dass darüber auch der Neubau der Brücke über die Röder vonstatten gehen sollte. Bislang: Fehlanzeige. Foto: Veit Rösler FOTO: Veit Rösler
Würdenhain. Auch wenn sich die Radlersaison dem Ende entgegen neigt, ist der Unmut über die bislang ersatzlos abgebaute Brücke über die Große Röder bei Würdenhain ungebrochen. Günter Zimmermann aus Elsterwerda traf erst kürzlich auf Radtouristen von außerhalb, die auf dem Elster-Radwanderweg nicht weiterwussten. gb

Als Ortskundiger konnte er ihnen eine Alternative aufzeigen. Doch Günter Zimmermann ist wie viel andere empört: Wie konnte es zugelassen werden, die Brücke abzureißen, ohne eine Ersatzlösung zu verabreden? Frank George, Leiter des Amtes für Bauordnung, Umwelt und Denkmalschutz im Landkreis, führt neben dem von den Bürgern hervorgehobenen touristischen Zweck ein anderes gewichtiges Argument ins Feld: "Wir gehen davon aus, dass die Brücke als ergänzendes Hochwasserschutzbauwerk eine entscheidende Bedeutung hat, um im Hochwasserfall eine effiziente Deichverteidigung zu gewährleisten." Man befinde sich darüber mit dem Landesumweltamt im Gespräch. Thomas Frey, Referent im Büro des Präsidenten des Landesumweltamtes, erklärt, dass die Problematik jetzt beim Präsidenten auf dem Tisch liege. "Es gibt noch keine Entscheidung. Es wird geprüft, ob und wie eine Lösung aussehen kann."Derweil wundert sich Klaus Kunschke in Würdenhain, der unter dem Versprechen, dass für die Öffentlichkeit etwas getan werden solle, Teile seines Grundstückes verpachtete und nun auf nichts anderes als eine mit Splitt versehene Trasse blickt. gb