Der ESV fand schwer in das Spiel und lag schnell mit 1:3 zurück. Erst nach zehn Minuten gelang erstmalig der Ausgleich zum 4:4. In der Folgezeit dominierten die Abwehrreihen die Begegnung. Die ESV-Truppe fand nun aber die besseren Lösungen im Angriffsspiel. Beim 10:7 durch Andreas Labicki waren die Einheimischen erstmals mit drei Toren in Front, die Eintracht-Sieben konnte mit dem Pausenpfiff auf 9:11 verkürzen.

Der Vorsprung blieb nach der Pause zwar bestehen, doch viele technische Fehler verhinderten ein Absetzen. Sieben Minuten vor Spielende war es soweit. Ortrand gelang der 18:18-Ausgleich, doch innerhalb von drei Minuten waren die Elsterstädter wieder auf der Siegerstraße. David Wotta warf das umjubelte 22:19. Anstatt nun die Zeit runter zu spielen, wurden die ESV-Angriffe zu früh oder schlecht vorbereitet abgeschlossen. So nutzte die Eintracht die sich bietenden Chancen resolut und entführte nicht unverdient einen Punkt.

Elsterwerdaer SV 94: Tor: J. Woehl, R. Hahn, R. Wolff. Feld: M. List (1), T. Romanowsky (5), M. Müller, T. Spillecke (6), M. Degen (1), D. Wotta (4), E. Heidrich, A. Labicki (3), A. Haydeyan (2).