ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:10 Uhr

Rothstein
Programm eine Nummer kleiner

Der Auftritt des Andrea Berg-Doubles Angela hat dem Publikum in Rothstein durchaus Freude bereitet.
Der Auftritt des Andrea Berg-Doubles Angela hat dem Publikum in Rothstein durchaus Freude bereitet. FOTO: Mirko Sattler
Rothstein. Dennoch besuchten zahlreiche Gäste das Rothsteiner Felsenfest. Von Mirko Sattler

Alles ist in Veränderung. Und so hat sich das Rothsteiner Felsenfest von ehemals zweitgrößten Fest im Bezirk Cottbus zu einem Dorffest entwickelt. „Wir sind stolz dass wir einmal solch ein großes Fest hatten. Doch mittlerweile haben wir unser Fest modifiziert. Es so gestaltet, dass wir es als Vereinauch stemmen können“, so Holger Scharf vom Kultur und Heimatverein. Durch die enorm gestiegenen Kosten für Wachschutz, Versicherung oder Behördenentgelder ist es immer schwieriger, an die Erfolge zu DDR-Zeiten anzuknüpfen. „Die Besucher erwarten Großes. Doch was alles dahinter steht sieht keiner. Wenn wir die Eintrittspreise erhöhen, maulen alle rum. Doch mit einem Euro Eintritt oder sogar freien Eintritt kann man keine Künstler finanzieren“, so Scharf.
Deshalb hat sich der Verein vor drei Jahren entschieden, das Fest am Fuße der einst legendären Felsenbühne zu gestalten.

Mit einem bunten Programm aus jugendlicher Discomusik, Schlager und Blasmusik für die etwas Älteren sowie ein buntes Kinderprogramm am Sonntagnachmittag, haben die 61 Mitglieder des Vereines, 30 Mitglieder waren beim Fest ehrenamtlich eingespannt,, ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte. Die Besucherzahlen sprechen für sich. „Am Freitag hatten wir etwa 1500 Besucher. Auch heute Nachmittag ist die Anzahl unserer Gäste im normalen Rahmen“, meint der 44jährige Vereinsvorsitzende am Samstag. „Das Fest hat sich zu einem Dorffest zurück entwickelt. Dennoch trifft man hier Leute, die auch einst hier waren“, sagte der 63jährige Siegbert aus Tröbitz, der mit fünf Jahren mit seiner Mutter das erste Mal beim Felsenfest war und seitdem jedes Jahr vorbei schaut.
Heidi Weichelt kam gleich in Familie. „Ich bin regelmäßig hier. Leider ist das Fest nur noch ein Dorffest. Es war einmal richtig groß und man traf viele Leute“, resümiert die 32jährige aus Tröbitz.