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| 02:37 Uhr

Pro Agro bekennt sich zur Agreda, verdoppelt Etat und stellt Personal

10. Agreda in Elsterwerda 2012
10. Agreda in Elsterwerda 2012 FOTO: Frank Claus (LR-ELW-RED-101)
Elsterwerda. Ist das das Startsignal für eine Neuausrichtung der Landwirtschafts- und Verbrauchermesse Agreda im nächsten Jahr in Elsterwerda? Die Anzeichen dafür stehen gut. In einem Gespräch zwischen dem Geschäftsführer des Verbandes zur Förderung des ländlichen Raumes Pro Agro, Kai Rückewold, und Bürgermeister Dieter Herrchen im Elsterwerdaer Rathaus am gestrigen Tag sind Pflöcke eingeschlagen worden. Frank Claus

Kai Rückewold: "Wir haben noch einmal deutlich unterstrichen, wie wichtig uns diese Messe ist und erklärt, den Etat verdoppeln zu wollen." Der Verband hatte bisher 15 000 Euro verauslagt. Was für den Bürgermeister ebenso wichtig ist: Der Verband wolle sich auch mit personellen Ressourcen einbringen. Beide Punkte sollen in einem rechtsverbindlichen Vertrag der Stadt schon nächste Woche zugeleitet werden. Und noch etwas haben beide Seiten unterstrichen: Wesentlich stärker in die Verantwortung müssen "diejenigen, für die die Messe eigentlich gemacht ist", so Dieter Herrchen. Der Fingerzeig geht in Richtung Landwirtschaft, Direkterzeuger, Touristiker.

Ob die Messe im nächsten September nun doch stattfinden kann, entscheiden die Stadtverordneten. Sie müssen das Vorhaben von der aufgestellten Streichliste im Haushaltssicherungskonzept nehmen.