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Prescher und Berger im KFD-Aufsichtsrat

Bad Liebenwerda.. Welche beiden Stadtverordneten sitzen künftig im fünfköpfigen Aufsichtsrat der Kur und Feriendorf Bad Liebenwerda GmbH (KFD)? Vorschlagsrecht hatte die CDU-Fraktion in der Stadtverordneten-Versammlung. Frank Hilbert

Aufgrund gleicher Fraktionsstärke hätte zwischen PDS und SPD gelost werden müssen, das lehnte die PDS ab, so dass alle drei Parteien ihre Kandidaten in die geheime Wahl schickten: Johannes Berger (CDU), Frank Prescher (SPD) und Manfred Peschel (PDS) müssten über 50 Prozent der Stimmen für eine Wahl auf sich vereinen. Das schafften am Ende nur Frank Prescher (14 Stimmen) und Johannes Berger (11).
Die noch verbleibenden drei Sitze im Aufsichtsrat sind noch noch nicht nominiert. Das Mitglied des Gesellschafters soll in der Aufsichtsratssitzung der Haus- und Grundbesitz-Gesellschaft Bad Liebenwerda mbH (HGB), der Muttergesellschaft der KFD festgelegt werden. Für die beiden unabhängigen Mitglieder im KFD-Aufsichtsrat gibt es bereits mehrere Namen. Endgültig soll darüber bis Ende des Monats entschieden werden.
Vor allem in Frank Prescher dürfte der KFD-Geschäftsführer Siegmar Dörschel einen kritischen Beobachter haben. Nach Bekanntwerden der Klage Dörschels gegen die Stadt Bad Liebenwerda (die RUNDSCHAU berichtete) war es Prescher, der in der jüngsten Stadtverordneten-Versammlung diesen Sachverhalt hinterfragte.
Die Antwort des Bürgermeisters: „Es steht Herrn Dörschel frei, gegen die Stadt eine Klage anzustreben.“ Daraufhin entgegnete ihm der SPD-Fraktionschef: „Im Umkehrschluss steht es dann der Stadt frei, Herrn Dörschel weiter zu beschäftigen oder nicht.“