Der Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder soll Verstärkung erhalten. Am 20. September (Sonntag) wird in Hirschfeld eine neue Gruppe (Stamm) ins Leben gerufen. Die Initiative dazu geht vom neuen Pfarrer Hans-Jörg Heinze und seiner Frau aus. Willkommen sind Kinder ab sechs Jahre und Jugendliche sowie auch Erwachsene als Helfer. Der Tag beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche Hirschfeld. Dann geht es in den Pfarrgarten, wo eine Kote (Zelt) aufgebaut und pfadfindertypisch über dem offenen Feuer das Essen zubereitet wird.

Halstuch und Fahrtenhemd als äußere Zeichen der Pfadfinder

Den interessierten Kinder und Jugendlichen stehen die Pfadfinder aus Lauchhammer zur Seite. Sie bringen mehrjährige Erfahrungen mit. Weitere Stämme gibt es in Doberlug, Luckau und Lübben. Gemeinsame äußere Zeichen sind das Halstuch, das grüne Fahrtenhemd und die Luther-Rose als Symbole der Zusammengehörigkeit und der Gemeinschaft. Der Pfarrer und seine Frau werden ebenfalls entsprechend gekleidet sein und die neue Gruppe leiten. Einige interessierte Kinder und deren Eltern aus dem Schradenland hätten sich bereits gemeldet, nachdem darüber während des Religionsunterrichts an den Grundschulen in Hirschfeld und Gröden informiert worden war.

Mehr als 100 Gruppen in der Nordkirche

In den großen Pfadfinderbünden hat der Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder nicht seinen Ursprung. Er ist vielmehr nach der Gründung der ersten Gruppen von Gemeindepfadfindern ab den 1980er-Jahren 1996 gegründet worden. Mittlerweile gibt es Pfadfindergruppen mit insgesamt 6500 Kindern und Jugendlichen in 116 Kirchengemeinden in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Norddeutschlands (Nordkirche). Die Pfadfinder verstehen sich als Teil der jeweiligen Kirchengemeinde. Alljährliche Höhepunkte sind Fahrten und Zeltlager.