Der Diebstahl von gleich drei Radladern der Marke Weidemann vom Betriebsgebäude der Agrargenossenschaft Mühlberg in Altenau war kein Zufallsklau. Davon ist Geschäftsführer Uve Gliemann überzeugt. „Die haben von der Technik gewusst. Das war ein gezielter Auftrag“, sagt er. Der in der ersten Aufregung angegebene Gesamtschaden von rund 220 000 Euro wird jetzt nach dem Blick in die Kaufunterlagen mit rund 160 000 Euro angesetzt.

Einbrecher knacken in Altenau drei Sperren

Die Radlader befanden sich, anders als zunächst angegeben, in einer verschlossenen Halle, so Uve Gliemann. Das Grundstück sei umfriedet. Alle Fahrzeuge seien abgeschlossen gewesen. Die Einbrecher haben somit in der Nacht zum Sonnabend drei Sperren überwunden.
Da die Radlader keine Nummernschilder besitzen und nur Tempo 20 fahren, geht der Betrieb davon aus, dass die Maschinen in der Umgebung abgestellt worden sind, um sie dann zu verladen, mit einer Plane abzudecken und abzutransportieren. Die Anbauteile, wie Mistschieber und Strohverteiler, wurden zurückgelassen. Eingesetzt werden solche Radlader mit Hubarm nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch auf Baustellen, dann mit Schiebeschild oder Palettengabel.

Diebstahl bereits in Kosilenzien

Gestohlen wurden je ein Weidemann 1370CX 50 (Baujahr 2013), 3070CX60 (2008) und ein 3070CX80 (2011). Der Genossenschaft sei vor etwa fünf Jahren schon einmal ein Radlader in Kosilenzien gestohlen worden.
Wer hat in der Tatnacht Verdächtiges in Altenau und Umgebung gesehen? Hinweise bitte an die Polizei!