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| 01:35 Uhr

Plessa investiert in Nahwärmenetz

Plessa. Die neue technische Lösung für das Nahwärmenetz in Plessa soll jetzt zur Ausschreibungsreife gebracht werden. gb

Das beschlossen die Mitglieder des Amtsausschusses Plessa in ihrer jüngsten Sitzung. Rund 290 000 Euro werden investiert, damit die Wärmeversorgung von Grundschule, Amtsgebäuden und Kulturhaus künftig effektiver vonstattengehen kann, als über das bisher genutzte System mit zwei Ölkesseln. Amtsdirektor Manfred Drews: "Der Amtsausschuss hat jetzt einer Variantenuntersuchung zugestimmt, in der ein Pellet-Kessel die Grundversorgung sichern und von einem Gasbrennwertkessel ergänzt werden soll." Zum System gehöre außerdem ein Speicher. Damit würden etwa 50 000 Euro gegenüber der bisher ins Auge gefassten Lösung eingespart werden können. Durch Einsparungen bei den Ausschreibungen für die Sanierungsarbeiten an der Hohenleipischer Schule könne auch die Wärmedämmung an der Plessaer Schule in Angriff genommen werden. "Noch in diesem Jahr", so Drews. Indem die Arbeiten an der Schule in Hohenleipisch aus eigenen Mitteln des Amtes finanziert werden können, fließen die Gelder aus dem Konjunkturpaket II nun komplett nach Plessa. 218 000 Euro werden durch 182 000 Euro aus dem Amtshaushalt ergänzt, um die Nahwärmelösung und die Wärmedämmung an der Fassade der Schule hinzubekommen. Das neue System der Wärmeversorgung soll im kommenden Frühjahr Realität werden. Es ermöglicht auch das Beheizen des kleinen Saales des Kulturhauses und des Jugendklubs und verfügt über Kapazitätsreserven. Eine moderne Steuerungstechnik soll außerdem positiven Einfluss auf den Energieverbrauch haben, rechnet der Amtsdirektor. gb