| 02:33 Uhr

Plessa belebt den Kontakt zum Theater Senftenberg

Plessa. Am Freitag hat sich Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) über die Konzepte zum Erhalt des Kulturhauses Plessa informiert. Hauptthemen der Gesprächsrunde mit Kommunalpolitikern, darunter Gottfried Heinicke, ehrenamtlicher Bürgermeister von Plessa, Amtsdirektor Manfred Drews und Dieter Herrchen, Bürgermeister der Stadt Elsterwerda, den Vereinen sowie dem Intendanten des Senftenberger Theaters, Manuel Soubeyrand, waren die für 2017 anstehenden, umfangreichen Investitionen in das denkmalgeschützte Plessaer Kulturhaus und dessen künftiges Betriebsmodell. red/fc

Der Besuch geht auf eine Initiative der SPD-Regionalbeauftragten Martina Mieritz zurück.

Das Senftenberger Theater wolle demnach eine einst 30 Jahre währende Tradition wiederbeleben und das Kulturhaus Plessa als feste Spielstätte im Sinne einer harmonisierten südbrandenburgischen Theater- und Kulturlandschaft in ihre Arbeit integrieren. Dazu sei die Hilfe der Kulturministerin unabdingbar.

Bei einem Rundgang habe sich, so Martina Mieritz, die Kulturministerin beeindruckt von diesem imposanten Bauwerk und dem bisher Erreichten gezeigt. "Dass das Mitein ander der Menschen in der Region funktioniert, wird beim Kulturhaus Plessa und seinen vielfältigen Initiativen besonders deutlich", sagte Dr. Martina Münch. Bei der Begegnung wurde der Tisch eingeweiht, den Iris Gleicke, Ostbeauftragte des Bundes, den Plessaern für ihre Broschüre "Lausitz an einem Tisch" finanzierte. Damit erreichten sie den ersten Platz unter dem Motto "Kollektivgeschichte" beim Projekt "Die besten Geschichten aus der Lausitz".