Die RUNDSCHAU hat ihn um ein Resümee gebeten.

Bernd Kadur zeigt sich zuerst sehr dankbar "bei allen Gästen aus nah und fern, die mit dem Kauf einer Eintrittskarte dafür sorgen, dass im Kulturhaus weiterhin die Lichter angehen, getanzt und gefeiert wird." In seinen Dank bezieht er alle ehrenamtlichen Helfer, insbesondere auch jene, die nicht im Kulturverein sind, ein.

Gleiches gelte für die Familie der Kulturmacher in der Region. "Durch die Orientierung an den Veranstaltungskalendern der anderen beziehungsweise vorherige Abstimmung ist es gelungen, große Produktionen in die Region zu holen und dadurch das beträchtliche Risiko der Fremdveranstalter zu begrenzen", sagt er. "World of Musicals" bescherte bereits zum Jahresauftakt mitten in der Woche ein volles Haus. Und das freut ihn besonders: "Aller Demografie zum Trotz steigen die Besucherzahlen für die Karnevalsveranstaltungen weiter an. Und auch bei den Karnevalisten ist von Überalterung nichts zu spüren. Die gerade zu Ende gegangene Saison hat mit einer der jüngsten Funkengarden der Vereinsgeschichte aufgewartet. Der Prinz des PCC ist der erste, der diese Funktion bereits beim Kinderkarneval innehatte."

Fest etabliert sind die Tanzveranstaltungen für die Jugend und die Generation Ü 30. Der Kreativmarkt sei eine feste Größe und platzt mit den derzeit nutzbaren Räumen im Kulturhaus aus allen Nähten.

Im Januar 2015 machte das Kulturhaus Plessa bundesweit auf sich aufmerksam, indem der Deutschlandfunk das Benefizkonzert für das Haus mit dem Lucerne Festival Orchestra zwei Stunden übertrug. Mit den dadurch eingespielten Geldern konnten die Fenster des Eingangsportals vollständig erneuert werden.

Die Einweihung der Fenster haben im April die Schlagerstars Chris Doerk und Frank Schöbel bei ihrem Abschiedskonzert im April vorgenommen. Frank Schöbel war von den Plessaern und ihrem Haus so begeistert, dass er im Dezember mit "Weihnachten in Familie" zurückkehrte und auch gleich die jüngsten Gesangstalente der Region mit auf die Bühne brachte. Der Erfolg der Veranstaltungen - seit Oktober 2013 gab es im großen Saal keine Veranstaltung unter 80 Prozent Auslastung - beweise dem Kulturverein, dass sein Konzept "Kultur im Denkmal" aufgeht. Wie es 2016 weitergeht? Das lesen Sie, liebe Leser, in der nächsten Woche.