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| 02:47 Uhr

Ohne Innovation keine Chance am Markt

Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (5.v.l.) ist Gast der Freigabe des Lager- und Zuschnittzentrums.
Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (5.v.l.) ist Gast der Freigabe des Lager- und Zuschnittzentrums. FOTO: fc
Bad Liebenwerda. Der Besuch war seit Längerem vereinbart. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) hat sich am gestrigen Donnerstag ein Bild von der Innovationskraft des Bad Liebenwerdaer Büromöbelherstellers Reiss gemacht und ist dabei von Geschäftsführer Dietmar Menzel auch mit der langen Firmengeschichte vertraut gemacht worden. Frank Claus

Nachhaltig wachsen, das mit hohen Ansprüchen an Design und Funktionalität sowie hoher Effizienz - der Wirtschaftsminister zeigte sich beeindruckt, mit welch hohem Schritttempo der letzte in Südbrandenburg verbliebene Büromöbelhersteller (zu Wendetagen waren es noch vier) agiert.

Die 148 Reiss-Mitarbeiter haben nach Firmenangaben im vergangenen Jahr einen Umsatz von 27 Millionen Euro erwirtschaftet und mit vielen neuen Erzeugnissen und Verfahren bundesweit auf sich aufmerksam gemacht. Da ist zum Beispiel die neue Lasertechnologie, mit der es gelingt, Tischkanten nicht wie bisher zu verleimen, sondern den Kantenabschluss mit Lasertechnik als Nullfuge aufzubringen.

Oder da ist der Sitz-Steh-Arbeitsplatz, der bei Reiss entwickelt wurde und heute in vielen Facetten mit vielfältigen Anwendungseigenschaften angeboten wird. Zunehmend mehr setzt Reiss auf hohe Materialeffizienz in der Verarbeitung und Energieeffizienz in der Anwendung.

In der Zusammenarbeit mit den Hochschulen in Dresden und Cottbus rüstet sich Reiss in puncto Design und Umweltmanagement für die Herausforderungen des internationalen Marktes. Auf der Höhe der Zeit, so das Unternehmen, sei es erneut mit seinem Design-Wettbewerb "Reiss-Zweck". In diesem Jahr geht es um Produkte und Dienstleistungsangebote, die den demografischen Wandel im Blick haben. Von vielen Bewerbern sind 36 für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen worden.

Die offizielle Inbetriebnahme des 1,3 Millionen Euro teuren Lager- und Zuschnittzentrums ist ein weiterer Meilenstein auf dem bis 2017 detailliert untersetzten Wachstumsplan.