| 02:39 Uhr

Nur 50 Minuten den Favoriten gefordert: HC muss weiter bangen

Landesliga Süd, Männer. Die Brandenburgliga-Reserve des HC Bad Liebenwerda hat in ihrem Heimspiel gegen den Landesligazweiten Märkischen BSV Belzig wieder einmal gut mitgehalten, am Ende kam jedoch wieder einmal nichts Zählbares für das Schlusslicht herüber. J. Schubert/jsu1

Der Tabellensituation trotzend legte der HC von Beginn an voll los. Die Belziger hatten damit wohl nicht gerechnet und mussten deutlich mehr investieren, als ihnen lieb war. Die Kurstädter bestimmten die Anfangsphase und hatten mit Vetter den besten Torschützen in ihren Reihen. Das gewohnt hohe Tempo der Gäste konnten die Liebenwerdaer mitgehen und lagen völlig verdient nach 18 Minuten mit 8:4 in Front.

Unglücklich: Danach folgte ein kompletter Bruch im Spiel der Hausherren. Vergebene Chancen und dazu technische Fehler brachten Belzig zurück ins Spiel. Beim 8:9 war die Partie plötzlich auf den Kopf gestellt. Moral zeigte die Mannschaft, indem sie bis zur Pause wieder Gleichwertigkeit erreichte (10:10).

Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer ebenfalls ein ausgeglichenes Spiel. Der HC legte Tor um Tor vor, Belzig blieb aber immer dran. Mit Winters stand zudem ein sicherer Rückhalt im HC-Gehäuse. Der Ausgang der Partie blieb weiter völlig offen.

Die Kurstädter spielten am Limit und boten somit dem Tabellenzweiten einen Kampf um die so wichtigen Punkte. Nach dem 19:18-Führungstreffer (51.) sollten es dann aber Kleinigkeiten und Unkonzentriertheiten sein, die das Spiel entschieden. Ein, zwei Einwurfmöglichkeiten blieben ungenutzt, ein-, zweimal kam der berechtigte Pfiff der Schiedsrichter nicht und Belzig besann sich seiner Mittel. Vier Tore in Folge besiegelten die erneute Niederlage. Der HC konnte nun nichts mehr entgegensetzen und muss weiter um den Klassenerhalt bangen.

HC Bad Liebenwerda II: Tor: Th. Große, Ch. Winters. Feld: A. Vetter (7), M. Noch (5), P. Klimen (3), A. Leubner (2), Th. Kaiser (1), R. Voigt (1), R. Schultze (1), St. Kreißig (1), P. Wanitschka (1), M. Schlegel, P. Zieris.