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Nun fahren Räder auf der Kohlebahntrasse

Region.. Ganze 22 Kilometer radelten am Donnerstag Planer, Vertreter der bauausführenden Firmen und der Brandenburger Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) mbH sowie Mitarbeiter der anliegenden Kommunen und des Landkreises von Gorden zum Aussichtsturm nach Domsdorf. Mona Claus

Die Bauabnahme für den Radweg auf der ehemaligen Kohlebahntrasse stand an. Der Ausbau des „EE 13“ ist das jüngste Radwegprojekt im Kreis.
Kritisch beäugt wurden dabei besonders die beiden sanierten Brücken, die Floßgrabenbrücke auf der Gemarkung Plessa, und die Kleine-Elsterbrücke bei Schadewitz. Dabei stand die Erhaltung dieser Bauwerke im Vordergrund. „Mit neuen Geländern, neuem Belag und einer äußeren Kosmetik sehen diese wieder richtig schmuck aus und genügen den Ansprüchen für Radfahrer und Fußgänger viele weitere Jahrzehnte“ , erklärte der Brückenplaner des Projekts, Dipl.-Ing. Ralf Kuban aus Jessen.
Beschilderung und Fahrbahnbelag wurden begutachtet. Trotz kleinerer Nachbesserungen wurde insgesamt den Bauausführenden eine gute Qualität bescheinigt.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Was für Radfahrer und Fußgänger konzipiert wurde, ist nicht gleich für Skater ideal. Der Belag ist eigentlich nicht skaterfähig, erklärte WTU-Geschäftsführer Bernhard Richter. Denn er sei etwas grober und an der Schadewitzer Brücke könnten Dehnungsfugen hinderlich sein. Insgesamt ist dieser Weg, der wegen seiner Lage im ehemaligen Bergbaugebiet allen Beteiligten auch viel Nerven gekostet hat, jedoch ein schönes Aushängeschild für die am Bau Mitwirkenden und ein weiteres Mittel, um noch mehr Radtouristen in die Region zu locken. Die Freude über das Vollbrachte stand Peter Rössiger von der LMBV ins Gesicht geschrieben. Über Landkreis-Vertreter Klaus Oelschläger ging schließlich eine Übergabeurkunde des LMBV an die Stadt Uebigau/Wahrenbrück, das Amt Elsterland und das Amt Plessa. Sie haben die Radwe gunterhaltung zwischen Domsdorf bis kurz vorm Grünewalder Lauch nun in ihrer Regie.