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| 13:06 Uhr

Schilder werden abgebaut
Nötigung der Kraftfahrer auch auf der B 169 hat ein Ende

 Doppelt hält besser in Plessa. Die Splittschilder werden entfernt und die Lkw-Zusatzzeichen für Tempo 30 wieder sichtbar gedreht.
Doppelt hält besser in Plessa. Die Splittschilder werden entfernt und die Lkw-Zusatzzeichen für Tempo 30 wieder sichtbar gedreht. FOTO: LR / Manfred Feller
Plessa. Viele Kraftfahrer haben es als Nötigung empfunden: Auf mehr als einem Dutzend wichtiger Straßen im Süden des Landkreises Elbe-Elster waren im Juli viele Tonnen Splitt zur Risssanierung der Asphaltbahnen ausgestreut worden.

Schon nach wenigen Tagen war das Kornmaterial durch die „ehrenamtlichen Straßenwärter“, sprich Privatfahrzeuge, in den Belag eingefahren und der Rest an den äußersten Rand und auf das Bankett geweht worden. Trotzdem zuckelten die Kolonnen mit Tempo 30 und 40 zum Beispiel auch über die wichtige Pendlerstrecke, die B 169 zwischen Lauchhammer-West und Elsterwerda. Laut der Straßenmeisterei fehlten bei den beauftragten Firmen Mitarbeiter zum Kehren und Schilderrückbau. Am Dienstagvormittag schritten diese mit langer Verspätung endlich zur Tat und drehten zunächst die Verkehrszeichen, um sie danach zu entfernen.

 Die B 169 bei Kahla. Die Fahrbahn ist seit vielen Tagen frei vom losen Splitt. Dennoch galt bis Dienstag das Tempolimit.
Die B 169 bei Kahla. Die Fahrbahn ist seit vielen Tagen frei vom losen Splitt. Dennoch galt bis Dienstag das Tempolimit. FOTO: LR / Frank Claus
(mf)