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| 02:41 Uhr

Noch in diesem Monat wird an der B 101 geholzt

Die Brücke über den Liebenwerdaer-Wahrenbrücker Binnengraben im Zuge der B-183-Ortsumfahrung Bad Liebenwerda ist fast fertig.
Die Brücke über den Liebenwerdaer-Wahrenbrücker Binnengraben im Zuge der B-183-Ortsumfahrung Bad Liebenwerda ist fast fertig. FOTO: Jens Berger
Bad Liebenwerda. Der Planfeststellungsbeschluss für den dreistreifigen Ausbau der B 101 zwischen Bad Liebenwerda und Elsterwerda liegt seit dieser Woche unter anderem in beiden Rathäusern und im Gemeindeamt in Prösen zur Einsichtnahme aus. Zeitgleich beginnen nun die sichtbaren Vorarbeiten.

Die RUNDSCHAU sprach dazu mit Torsten Wiemer vom Landesbetrieb Straßenwesen.

Herr Wiemer, Verkehrsministerin Kathrin Schneider sagt, dass der dreistreifige Ausbau der B 101 zeitgleich mit der B 183-Ortsumfahrung Bad Liebenwerda bis September 2018 fertiggestellt werden soll. Muss es dann nicht langsam losgehen?
Wiemer: Der Landesbetrieb verfolgt dieses Ziel. Wir wollen zeitgleich fertig werden. Ich denke, wir schaffen das auch.

Was sind die ersten Arbeiten?
Wiemer: Bis Ende dieser, Anfang nächster Woche wird der Auftrag für die Fällarbeiten vergeben. Bis zum 28. Februar sollen die weitgehend beendet sein.

Den Kraftfahrern fallen die zahlreichen mit rot-weißem Flatterband gekennzeichneten Ameisenberge auf. Was passiert damit?
Wiemer: Sie sind auf diese Weise geschützt, um sie während der Fällarbeiten nicht zu zerstören. Im Frühling werden sie dann umgesetzt.

Einige Teile sind auch anderweitig gekennzeichnet, warum?
Wiemer: Ich vermute, Sie meinen bestimmte größere Abschnitte. Einige Grundstücksbesitzer lassen sich für den Verlust ihres Waldes entschädigen, andere wollen das Holz selbst ernten. Entsprechende Bereiche sind deshalb gekennzeichnet worden.

Wann rückt die erste Bautechnik an der B 101 an?
Wiemer: Es sind noch einige Vorarbeiten nötig, die Auftragsvergabe zum Bau der Straßen und Nebenanlagen ist noch nicht erfolgt. Aber ich denke, noch im Frühjahr, Anfang Sommer wird es losgehen.

In Bad Liebenwerda ist immer wieder Kritik an einem nicht geplanten Kreisverkehr an der Tankstelle zu hören. Warum wird der nicht gebaut?
Wiemer: Ich bin nicht der Planer. Aber da dem Verkehr auf der Hauptstraße Vorrang eingeräumt wird, glaube ich, dass der Verkehr zügig laufen wird. Es gibt Erfahrungen, wonach Kreisverkehre dann am besten funktionieren, wenn aus allen Seiten eine etwa gleich hohe Verkehrsfrequenz auftritt.

Auf der Baustelle der B 183-Ortsumfahrung Bad Liebenwerda flutscht es?
Wiemer: Meine Kollegen berichten, dass alles im Plan liegt. Und man sieht ja selbst, in allen noch nicht fertigen Abschnitten wird gebaut.

Mit Torsten Wiemer

sprach Frank Claus.