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| 16:20 Uhr

Es muss endlich regnen
Lage in der Schwarzen Elster weiter angespannt

Kein Wasser in Sicht. Die Schwarze Elster zwischen Kleinkoschen und Senftenberg bietet nach wie vor ein erschreckendes Bild. Erst in Richtung Elbe-Elster „erholt“ sie sich wieder dank der Eingriffe des Menschen und natürlicher Zuflüsse.
Kein Wasser in Sicht. Die Schwarze Elster zwischen Kleinkoschen und Senftenberg bietet nach wie vor ein erschreckendes Bild. Erst in Richtung Elbe-Elster „erholt“ sie sich wieder dank der Eingriffe des Menschen und natürlicher Zuflüsse. FOTO: LR / Jan Augustin
Elbe-Elster. Die Wassersituation in der Schwarzen Elster ist nach wie vor angespannt. „Aber sie wird sich nicht weiter verschärfen“, wagt Thomas Avermann, Abteilungsleiter Wasserwirtschaft 2 beim Brandenburger Landesamt für Umwelt, einen Blick voraus.

Das Landesgewässer I. Ordnung ist in Elbe-Elster zunächst abhängig von der Wassermenge an der Sachsengrenze im Nachbarkreis OSL. Am Pegel Neuwiese wurde vorige Woche nur noch ein Durchfluss von 143 Litern pro Sekunde gemessen. Bei Kleinkoschen liegt die Elster nach wie vor kilometerweit trocken. Erst die Rainitza und ein ganzes Stück weiter der Senftenberger See geben gesteuert Wasser ab. Bei unveränderter Niederschlagslage sei der See mit einem aktuellen Wasserstand von knapp über 98 mNN noch etwa 40 Tage in der Lage, Wasser bis zum Stand von 97,7 mNN zu liefern. Der Pegel sinke derzeit täglich um einen bis zwei Zentimeter. Flussabwärts kommen weitere Zuflüsse hinzu. Die Lage auch in Elbe-Elster sei relativ stabil, aber angespannt. Kühlere Temperaturen und kürzere Tage mindern die Verdunstung.

(mf)