Das war schwer! Insgesamt drei Stunden mussten Ina Tschiesche von der Naturwacht, Mareike Göpel, Sven Hackel und Cordula Schladitz von der Naturparkverwaltung sowie Veit Rösler als Vertreter der Lausitzer Rundschau als Jury bei der Auswertung des diesjährigen Fotowettbewerbs aufbringen.
Sie filterten die ihrer Meinung nach besten aus 256 eingereichten Fotos heraus. Insgesamt 41 Fotografen aus dem Naturparkgebiet und angereiste Touristen beziehungsweise ehemalige Einwohner auf Heimatbesuch hatten sich ein Jahr lang an dem Wettbewerb beteiligt, bei dem unter dem Motto „Oh, wie schön ... “ der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft fotografisch optimal wiedergegeben werden sollte.

Technik bestimmt mehr über die Qualität der Naturparkbilder

Die wiederum gegenüber den Vorjahren in der Qualität durch die immer weiter verbesserte Technik gesteigerten Aufnahmen wurden neben der Umsetzung des vorgegebenen Themas auch auf die Erkennbarkeit des Naturparks, die technische Umsetzung wie Schärfe und Farbqualität und Originalität bewertet.
Gut zu erkennen: Viele Fotografen nehmen sich mehr Zeit für ihre Arbeiten. Durch den Einsatz der Digitaltechnik waren diesmal mehr Nachtaufnahmen mit Sternenhimmel und Sonnenuntergänge, meist mit Gewässer, als sonst eingereicht worden.
Bei Digitalfotos mit neuen Kameras lässt sich die Empfindlichkeit extrem sensibilisieren, was Nachtaufnahmen mit kurzen Belichtungen ermöglicht. Bei Sonnenuntergängen kann so lange probiert werden, bis das Ergebnis stimmt.
Jedes Jurymitglied hatte zehn Klebezettel zu vergeben. Insgesamt wurde bei allen Arbeiten ein hohes Niveau erreicht, was die Bewertung zu einer Herausforderung werden ließ. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Am Ende gab es zwei Bilder mit vier Zetteln sowie viele mit drei, zwei und einem Zettel.

Auswertung des Fotowettbewerbs beim Naturparkfest in Plessa

Im Ergebnis der Auswertung werden ein erster, zweiter und dritter Platz sowie drei Sonderpreise vergeben. Die Veröffentlichung der Preisträger erfolgt am 28. August zum Naturparkfest in Plessa. Bei diesem Fest werden alle Bilder der Öffentlichkeit gezeigt. Das Publikum hat dann die Möglichkeit, selbst Lieblingsmotive zu bestimmen. Es winkt also ein weiterer Preis.
Danach soll die Präsentation noch einmal im Schloss Doberlug gezeigt werden. Einige der Bilder werden in den Kalender des Naturparks einfließen. Im nächsten Jahr soll sich das Thema des Wettbewerbs dem Streuobst widmen.