| 02:37 Uhr

Nicht wunschlos glücklich, aber …

Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick ist Sprecher der Kurstadtregion.
Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick ist Sprecher der Kurstadtregion. FOTO: mcl1
Bad Liebenwerda. Vertreter der Kurstadtregion Elbe-Elster – das sind die Städte Falkenberg, Bad Liebenwerda, Uebigau-Wahrenbrück und Mühlberg – haben sich am Mittwoch zu einem Workshop mit Dr. Markus Grünewald, Referatsleiter im brandenburgischen Innenministerium, in Bad Liebenwerda getroffen.

Die RUNDSCHAU sprach darüber mit Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick, Sprecher der Kurstadtregion.

Sind alle Ihre Fragen beantwortet und Wünsche erfüllt?
Quick: Wir sind nicht wunschlos glücklich, haben aber auf unsere Fragen konkrete Antworten bekommen.

Welche standen im Mittelpunkt?
Quick: Amtsgemeinde oder Verbandsgemeinde, das war zu klären. Wir würden uns gern vom jetzigen Ämtermodell abgrenzen und haben die Verbandsgemeinde bevorzugt. Das Land favorisiert aber die Amtsgemeinde. Wichtig ist, dass wir Zuwendungsempfänger aus dem Finanzausgleichsgesetz bleiben. Dazu gibt es Regelungen.

Es gibt Befürchtungen, dass in der neuen Struktur in der Amtsgemeindevertretung die kleinen Städte auf der Strecke bleiben.
Quick: Diese Befürchtung ist uns ein Stück weit genommen worden. Jedes Gebiet wird ausreichend vertreten sein.

Und was wird aus den Verwaltungsstandorten?
Quick: In der Tat ist diese Frage noch zu kurz gekommen. Aber wir alle wollen, dass alle vier Rathäuser erhalten bleiben und es in allen vier Städten leistungsfähige Bürgerämter gibt. Wie die Struktur und Zusammensetzung am Ende aussieht, das wollen wir nun intensiver bis Ende dieses Jahres diskutieren.

Der Kurs stimmt also nach wie vor?
Quick: Wir sind davon überzeugt. Und ich denke, wir haben inzwischen eine sehr faire Ebene, diskutieren Bedenken gründlich aus.

Mit Herold Quick

sprach Frank Claus.