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Nicht nur am Frauentag: "Ich bin stolz auf meine Frau"

Internationaler Frauentag am 8. März
Internationaler Frauentag am 8. März FOTO: (60962221)
Elber-Elster. Es ist immer wieder etwas Besonderes – auch für die RUNDSCHAU-Redakteure: Mit netten Worten und kleinen Gedichten wollen Leser Frauen Danke sagen. Nur ein Aufruf war nötig – und das sind die lieben Grüße: Frank Claus und Corinna Karl

Kerstin Wiedemann aus Hohenleipisch ist eine der wichtigsten Mitglieder im VfB Hohenleipisch 1912. Das schreibt Lutz Jakob im Namen des Vorstandes. Und er untersetzt seine Bitte, Kerstin Wiedemann besonders zu würdigen, mit diesen Fakten: "Seit Jahren ist sie ganz aktiv in unserem Verein, sei es als Sportlerin in der Frauenvolleyballgruppe, aber vor allem als unverzichtbare Helferin im Verein. Ohne Kerstin wäre es nicht möglich gewesen unser Fest ,100 Jahre Fußball' so hervorragend durchzuführen. Sie war es, die für die tolle Ausschmückung des Festzeltes, die Betreuung der Gäste und Sponsoren und für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen im Festzelt gesorgt hat.

Aktuell ist Kerstin aus unserem Verein nicht mehr wegzudenken. Als Chefin der Fanartikel-Abteilung hat sie auf diesem Gebiet neue Maßstäbe in unserem Verein gesetzt, beim Einkauf und Verkauf. Weiterhin ist sie für den Einkauf der Bekleidung aller Mannschaften und Sportgruppen im VfB verantwortlich. Und sie steht voll und ganz hinter den Mannschaften. Am vergangenen Wochenende konnten sich die Jungs der ,Ersten' wieder auf der langen Auswärtsfahrt nach Werder davon überzeugen, denn Kerstin hatte gemeinsam mit Anja Fischer für die Lunchpakete gesorgt."

Ingrid Reimann aus Wainsdorf ist als Ortsbürgermeisterin und Mitglied im Sportverein und in der Feuerwehr sowie bei der Betreuung der Senioren ganz besonders aktiv. "Es ist enorm was sie leistet, und dazu pflegt sie auch noch ihre schwerkranke Mutter", sagt Dieter Richter vom Sportverein.

Petra Schneider aus Plessa ist auch so eine, die nie Nein sagen kann, lobt Carmen Hübner. Sie hilft beim Formulareausfüllen, sorgt sich um Ältere und hilft bei der Organisation von Veranstaltungen.

Ines Schauer aus Koßdorf arbeitet im Kindergarten, probt mit der Tanzgruppe PowerKids, organisiert das Siedlungsstraßenfest und hilft mit, wenn es um ein intaktes Wohnumfeld und ordentliche Spielgeräte für die Kinder geht. Ihre Mutter Sieglinde Schauer zieht den Hut.

Ilse Dietrich aus Möglenz gehört zu den rührigen Seelen in Möglenz. Tochter Kerstin Kohlhoff sagt klipp und klar: "Ohne meine Mutter könnten mein Mann und ich uns nicht längst so aktiv ins Dorfleben einbringen. Sie hält uns den Rücken frei, kümmert sich um Haushalt, Hof und Garten und hat wie ich ein Herz für Tiere, die Obhut benötigen."

Gudrun Heide aus Dobra hilft ihrem Mann, der selbständiger Handwerker ist, nicht nur bei der Büroarbeit, sie ist auch in Dobra immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. "Und nun will sie sich auch im Ortsbeirat einbringen", sagt ihr Bruder Dietmar Zeidler einmal öffentlich Danke.


Gerda Hoffmann aus Bönitz arbeitet im Lebensmittelgeschäft des Ortes und ist Ansprechpartner in allen Belangen, lobt Rosemarie Richter. In jedem Jahr organisiert sie zum Beispiel eine kleine Frauentagsfeier für die Senioren des Dorfes.



Helga Wesner aus Elsterwerda-Biehla denkt nie an sich selbst, sagt ihre Nichte Gerit Kritsch und erklärt: "Sie hilft einfach allen und ist so verständnisvoll. Gut, dass wir sie haben."



Brigitte Drewitz aus Hohenleipisch ist die "liebe, gute Omi für meinen Sohn Lukas", sagt ihre Tochter Sandra Drewitz und meint: "Wenn es auf Arbeit mal eng wird - Omi ist da. Meine Mutti ist die Beste."



Hannelore Richter aus Hohenleipisch kümmert sich seit Jahren und zwei ältere Mitbürger aus dem Dorf - eine Frau und einen Mann. Sie fährt mit ihnen zum Arzt, kümmert sich um Erledigungen, ist einfach da, wenn sie jemanden zum Reden brauchen. Und das, obwohl sie selbst mitunter gesundheitlich auch zu kämpfen hat. Ich bin stolz auf meine liebe Frau", sagt Ehemann Willfried Richter.



Ines Pätzold ist Schulleiterin in Hohenleipisch und alle Elternvertreter wollen ihr auf diesem Weg einmal herzlich Danke sagen. "Wie sie sich jetzt reinkniet, um sowohl die Grundschule in Plessa als auch die in Hohenleipisch zu erhalten, um so den Kindern kurze Wege zu ermöglichen, das sucht seinesgleichen. Ihre Art, die Dinge anzupacken, ist toll. Wir sind stolz auf sie", bittet Andrea Manig im Namen der Elternvertreter mal öffentlich zu schreiben.


Gabi Sickert aus Schraden ist auch so eine Frau, die ohne viele Worte zu machen, zupackt. "Nicht nur, dass die Zeitung früh immer pünktlich im Kasten ist, sie wäscht die Trikots für die Sportler des DSV Schraden, kümmert sich um die Jugendweiheteilnehmer, bastelt zu Festen", lobt Cornelia Neumann.



Ute Herz aus Domsdorf ist eine ganz liebe Nachbarin. Das schreibt der zehnjährige Elias Wilhelm gemeinsam mit seiner Mutti. Im Brief an die LR heißt es: "Wenn meine Eltern am Nachmittag arbeiten müssen, dann fährt sie mich und meinem Bruder auch gern zur Musikschule oder bringt mich zum Reitunterricht. Mit ihr habe ich auch schon ganz tolle Schnitzereien oder Holzsachen gebaut. Wenn von meinen Freunden mal keiner mit mir spielen kann, gehe ich gern zu ihr und wir spielen gemeinsam Karten, Gesellschaftsspiele oder malen etwas. Ich möchte ihr herzlich Danke sagen."

Brigitte Richter aus Prösen gilt ein herzliches Dankeschön von ihrer Tochter Silke Schwarzburger: "Sie ist immer für uns da, wenn man sie braucht. Sie hat sich in den letzten Jahren immer wieder von Krankheiten und Schicksalsschlägen gut erholt.

Den Frauen im Pflegedienst Wiedemann in Elsterwerda gilt ein Dankeschön von Frank und Silke Schwarzburger. "Sie pflegen unsere Mutter Gertraud Schwarzburger. Die Frauen kommen jeden Tag zu uns, egal ob wochentags, sonntags oder feiertags! Ein besonderes Dankeschön den drei Schwestern Ines Strauß, Ines Apitz und Ilka Gensch."

Monika Schumann aus Prösen erhält einen lieben Gruß ihrer Enkel Finnia und Lewin Schumann, den beide mit der Mama so formuliert haben: "Heute am Frauentag ist es wichtig, dass man unsere Oma Moni ehrt, denn sie ist es wert. Für unsere Oma sollen heute hunderte Blumen vom Himmel fallen, weil sie ist die beste Oma von allen. Sie spielt mit uns, holt uns vom Kindergarten ab, kocht leckeres Essen und macht niemals Pause - wir gehen gern zu ihr nach Hause. Sie ist unser liebster Stern, denn wir haben sie ganz doll gern. Deshalb soll sie in der Zeitung steh'n - das wäre wunderschön."

Monika Hoffmann aus Mühlberg bekommt einen herzlichen Gruß zum Frauentag von ihrem Ehemann Günter. "Sie ist so engagiert", schwärmt er. Sie sei seit 44 Jahren für Kinder da. Darüber hinaus versorge die Kitaleiterin seit 20 Jahren ehrenamtlich eine sehbehinderte Rentnerin, die sonst ganz allein wäre. "Sie geht für sie einkaufen, hilft bei Anträgen", sagt er stolz.

Monika Naumburger, Elke Lentzsch, Kathleen Rohland und Kerstin Lindner sind die unermüdlichen Helferinnen im "Wir helfen!"-Basar der Lausitzer Rundschau. Sie sortieren Bücher, stapeln Kisten, helfen beim Glühwein-Verkauf und opfern in ihrer Freizeit manche Stunde, um damit Geld für sozialbedürftige Menschen einzuspielen. Das Redaktionsteam möchte ihnen an dieser Stelle einmal herzlich Danke sagen.

Sieglinde Gliemann, Sekretärin der Robert-Reiss-Oberschule in Bad Liebenwerda, erhält auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön vom Lehrerkollegium der Schule. Sie alle schätzen sie für ihre bescheidene Art, ihren Fleiß und ihren Einsatz. Außerdem ist sie immer zuverlässig und gehört zu jenen, die immer eine Lösung suchen. "Sie gibt mehr als sie nimmt", beschreibt Schulsozialarbeiterin Ramona Bauer die Sekretärin Sieglinde Gliemann stellvertretend für ihre Kollegen.