Die Stadt Elsterwerda lädt am Sonnabend, 8. August, von 9 bis 13 Uhr zum ersten Mal zu einem Heimatmarkt ein. Christiane Müller von der Stabsstelle Kultur/Tourismus der Stadtverwaltung hält die Fäden in der Hand.

Frau Müller, was ist anders als beim Grünen Markt?

Christiane Müller: Es soll vor allem kultureller zugehen. Und wir wollen Handwerk und Brauchtum wieder mit den Fokus rücken.

Kultureller bedeutet?

Ein Programm auf der Bühne. Diesmal werden die Schwarzheider Musikanten von 10 bis 12 Uhr aufspielen. Bei einem Gläschen Bier oder Wein darf mitgesungen und mitgeschunkelt werden.

Wie werden die Corona-Bestimmungen eingehalten?

Wir setzen zuallererst auf die Vernunft der Bürger. Die Sitzgelegenheiten werden mit entsprechendem Abstand aufgestellt, Getränke gibt es nur aus Einmalbechern.

Welches Angebot wird es geben?

Die breite Palette des Grünen Marktes von frischen Produkten aus der Gärtnerei bis hin zu Fisch, Honig und Backwaren. Auch ein Weinhändler hat sein Kommen zugesagt. Die Deutsche Marktgilde hat 90 Händler angeschrieben. Zahlreiche haben sich richtig gefreut, dass wieder Normalität einkehrt, andere waren auf anderen Veranstaltungen bereits wieder gebucht oder müssen Verträge einhalten.

Sie wollen auch Handwerk und Brauchtum wieder mehr in den Mittelpunkt stellen. Wie?

Zugesagt haben ein Besenhersteller, ein Holzrechenhersteller und ein Anbieter von Korbwaren. Der Kräuterhof aus Bönitz gibt sicher auch Tipps zu alten Rezepten und Gerichten.

Es soll heiß werden.

Wir halten genügend Sonnenschirme bereit. Wer möchte, kann auch eigene Sitzmöglichkeiten mitbringen.