ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:25 Uhr

Neuer Verein will Elsterwerdaer Winterberg flott machen

Bis auf die Bühne der Karnevalsveranstaltung der Biehlaer Funkengarde hatten Claudia Schlegel (43) und ihre Tochter Julia (19) die Neuigkeit von der Bildung des neuen Heimatvereins gebracht und ein Transparent entrollt. Foto: Veit Rösler
Bis auf die Bühne der Karnevalsveranstaltung der Biehlaer Funkengarde hatten Claudia Schlegel (43) und ihre Tochter Julia (19) die Neuigkeit von der Bildung des neuen Heimatvereins gebracht und ein Transparent entrollt. Foto: Veit Rösler FOTO: Veit Rösler
Elsterwerda. Eine Überraschung gab es am vergangenen Sonntag auf der Karnevalsveranstaltung in Biehla. Die Funkengarde will demnächst nicht mehr nur in närrischer Mission unterwegs sein. Mit Claudia Schlegel sprach Ines Klut

Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Winterberg wurde der neue Verein „Funkengarde und Heimatverein Biehla e.V“ aus der Taufe gehoben. Die RUNDSCHAU sprach mit Vereinschefin Claudia Schlegel über die Vereinsziele.

Wie gut passen Karnevalisten und Bürger zusammen, die sich für den Winterberg stark machen?

Sehr gut. Immerhin haben wir ein gemeinsames Ziel. Wir wollen den Winterberg als zentralen Ort in Elsterwerda-Biehla wiederbeleben, alte Traditionen pflegen und das Miteinander fördern. Es gilt, an einem Strang zu ziehen, Kräfte zu bündeln und gemeinsam neue Projekte zu beginnen.

Ist der Winterberg das zentrale Thema für den Verein?

Er ist unser erstes großes Projekt, aber nicht das einzige Thema. Wir wollen das, was die Natur uns gegeben hat, erhalten und verschönern. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Wanderwege wieder besser begehbar gemacht werden. Uns schwebt auch eine Reaktivierung des Brunnens an der Kirche vor. Wir wollen aber nichts übers Knie brechen. Denn die Natur gibt uns sowieso den Rhythmus vor.

Was sind Ihre nächsten Schritte?

Sobald der Schnee weg ist, wollen wir eine Ortsbegehung mit Vertretern des Naturschutzbundes, der Forstbehörde und der Stadtverwaltung geben. Auch die Feuerwehr und die Grundschule wollen wir mit ins Boot holen. Schließlich war der Winterberg für die Schule schon immer ein wichtiger Anlaufpunkt. Ende März soll deshalb von Schülern ein Baum auf dem Gelände gepflanzt werden. Das soll ein Symbol für den Neuanfang auf dem Winterberg sein.

Wie wollen Sie diese Pläne in die Tat umsetzen?

Das geht nur mit der tatkräftigen Hilfe vieler Mitstreiter. Derzeit gehören unserem Verein rund 50 Mitglieder an. Mit Heike Schoppan stehe ich an der Spitze des Vereins, zweiter Stellvertreter ist Hans Leidig und Schatzmeisterin Kathleen Eckerkunst. Wir freuen uns über jeden, der sich engagieren will.