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| 17:23 Uhr

Am 27. August fertig angeschlossen
Modernste Medizintechnik steht in Elsterwerda

Der neue Magnetresonanztomograf in Elsterwerda steht seit Donnerstag. „Was hast du denn? Passt doch“, scheint der Radiologe Dr. med. Steffen Klengel zu seinem Baukoordinator Michael Hübner zu sagen.
Der neue Magnetresonanztomograf in Elsterwerda steht seit Donnerstag. „Was hast du denn? Passt doch“, scheint der Radiologe Dr. med. Steffen Klengel zu seinem Baukoordinator Michael Hübner zu sagen. FOTO: LR / Manfred Feller
Elsterwerda. Die Radiologie im Krankenhaus hat am Donnerstag einen MRT der neuesten Generation erhalten.

Höchste Empfindlichkeit und Bildqualität, eine patientenfreundlichere leisere und schnellere Untersuchung - in Elsterwerda steht seit Donnerstag einer der modernsten Magnetresonanztomografen (MRT) Deutschlands. Das etwa sechs Tonnen schwere Siemens-Gerät ist durch eine extra geschaffene Wandöffnung im Krankenhaus von außen in die Radiologische Zweigpraxis von Dr. med. Steffen Klengel geschoben worden. Der Radiologe ist Ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums in Riesa, wo ebenfalls ein MRT steht. Jenes in Elsterwerda soll am 27. August in Betrieb gehen. Bis dahin sind umfangreiche Anschlussarbeiten erforderlich. Zudem müssen die Gebäudehülle wieder geschlossen und der Raum abgeschirmt werden.

Das neue MRT habe es in sich. Es verbessere unter anderem die Gelenkdiagnostik, die Gefäßdarstellungen, spezielle Prostata- und Herzuntersuchungen, die Diagnostik von Bauchorganen, die Krebs-Früherkennung aller Organsysteme und die Schlaganfall-Diagnostik. „Mit den ambulanten Kollegen und jenen aus den kooperierenden Krankenhäusern gibt es eine langjährige, gute Zusammenarbeit“, lobt Dr. Steffen Klengel.

Die neue Investition sei etwa ein Dreivierteljahr vorbereitet worden und koste, einschließlich Aus- und Einbau, knapp eine Million Euro. Der alte MRT, neun Jahre alt, werde an einem anderen Standort weiterarbeiten.

(mf)