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Nächste Bauetappe am Reiss-Grundschulzentrum

Bad Liebenwerda. Weitere 238 000 Euro sind für die nächste Bauetappe bei der Sanierung des Reiss-Grundschulzentrums in Bad Liebenwerda veranschlagt. Gegenwärtig lernen dort rund 400 Schüler. Frank Claus

Die Stadt kann Städtebaumittel in einer Drittelfinanzierung von Bund, Land und Kommune in Anspruch nehmen.

In den Ferien soll der Kriechkeller, in dem sich organisches Material befindet, das die Gebäudesubstanz zersetze, entfernt werden. Um die Bildung neuen Schadstoffes zu verhindern, soll eine Belüftungsanlage eingebaut werden. Auch die akustische Signalanlage im Schulgebäude soll erweitert werden. Künftig sollen neben dem Pausengong allgemeine Durchsagen über die Anlage getätigt werden können. Das treffe auch für mögliche Amoksignalisierungen zu. Ziel: Die Signale neben dem Pausenzeichen müssten sich so unterscheiden, dass erkennbar sei, ob eine Räumung des Gebäudes erforderlich ist oder das Verweilen in Klassenräumen angeordnet wird.

Recht umfangreich sind die Arbeiten zur Umgestaltung der WC-Anlagen in der im Gebäude integrierten Turnhalle. In diesem Zusammenhang sind Wände zu versetzen und Decken abzuhängen. Die Sanitär- und Elektroinstallation ist komplett zu erneuern.