Neues politisches Gebilde: Seit 1. Januar existiert die Verbandsgemeinde Liebenwerda. Die Rundschau sprach mit dem amtierenden Verbandsgemeindebürgermeister Herold Quick, vormals Bürgermeister in Falkenberg.

Na das klappt doch schon mal. In den vier Städten Bad Liebenwerda, Mühlberg, Falkenberg und Uebigau-Wahrenbrück haben sich die Mitarbeiter am ersten Arbeitstag mit „Verbandsgemeinde Liebenwerda“ gemeldet.

Herold Quick (lacht): Das ist ja schön. Aber sicher fällt in den ersten Wochen auch noch das ein oder andere mal die vorherige Bezeichnung. Ganz der erste Arbeitstag war es nicht. Auch in der Vorwoche waren einige Abteilungen schon besetzt.

Ihre einstigen Amtskollegen sind jetzt Beigeordnete. Die vier Städte haben momentan keine Ortsbürgermeister.

Stimmt. Aber nicht lange. Im Januar werden in den Städten die Ortsbürgermeister gewählt. Und die neue Verbandsgemeindevertretung bestimmt in diesem Monat auch den neuen Verbandsgemeindebürgermeister.

Als amtierender Chef haben Sie am Montag die erste Dienstberatung geleitet. Was wurde besprochen?

Vor allem der Stand der Organisationsstruktur. Nach der Kämmerei in Bad Liebenwerda soll jetzt das Bauamt in Falkenberg arbeitsfähig werden. Kämmerer Gerd Engelmann hat in Bad Liebenwerda saubere Arbeit geleistet, wir müssen in Falkenberg da noch ein Stück nachziehen.

Wie tritt die Verbandsgemeinde jetzt bei Terminen nach außen auf?

Na auf jeden Fall fahren nicht mehr die vier ehemaligen Bürgermeister zu Terminen. Das macht jetzt nur noch einer.

Und sonst?

Wir sind uns alle einig. Die Verbandsgemeinde ist nicht das Nonplusultra. Die Städte und Ortsgemeinden bleiben selbstständig. Die Verwaltung wird alle Prozesse unterstützen. Mit Herold Quick sprach Frank Claus.